Length3h 42m
About this audiobook
Don't shrink – Es reicht. Von Mimi Jede Stunde stirbt in Deutschland statistisch gesehen ein Mensch durch Suizid. Nicht durch Krebs. Nicht durch einen Unfall. Durch eine psychische Erkrankung, die nicht rechtzeitig gesehen, nicht rechtzeitig ausgesprochen wurde. Und trotzdem reden wir nicht darüber. Nicht wirklich. Wir kennen die Namen. Robert Enke. Kurt Krömer. Torsten Sträter. Menschen mit Plattform, die den Mut hatten zu sagen: Ich habe eine Depression. Und wir haben applaudiert. Artikel geteilt. Und dann weitergemacht wie vorher. Aber was ist mit den anderen? Mit der Frau, die jeden Morgen die Kinder in die Schule bringt und abends nicht mehr weiß, wer sie ist? Mit dem Mann, der funktioniert, lächelt, und nachts seit Jahren nicht schlafen kann? Sie kämpfen genauso. Täglich. Ohne Applaus. Ohne jemanden, der sagt: Gut, dass du das sagst. Und dann sind da die Angehörigen. Die ausharren, tragen, auffangen – ohne dass jemand fragt, wie es ihnen dabei geht. Die manchmal den Menschen verlieren, den sie lieben. Nicht weil die Liebe aufgehört hat. Weil das Schweigen zu lange gedauert hat. Dieses Buch bricht dieses Schweigen. Damit ist man nicht allein. Das ist das Einzige, was dieses Buch beweisen will. Don't shrink ist kein Ratgeber. Keine Anleitung. Kein Heilversprechen. Es ist das Buch für alle, die kämpfen – und für alle, die danebenstehen. Ehrlich, direkt, ohne Weichspüler. Weil das Leben nicht wartet, während man heilt. Und weil Schweigen noch nie jemanden gerettet hat.
Audiobook details
GenreSelf-Help, Health and Wellness
Length3 hrs 42 mins
Narrated byMiriam Stehling
FormatAudiobook
Publish dateJun 23, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Chapter 1
2Vorwort
3Norderney – heute: Ich kümmere mich jetzt um mich.
4Prolog – Schuld taucht einfach auf
5Kriegsenkel
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6So war ich schon immer
7Sprung ins Leben
8Er hat das Hütchen aufgesetzt. Dann vor mir gezogen. So ein kleines, lächerliches Ding. Und ich werde nie vergessen, wie er mich dabei angeschaut hat.
9Die Trophäenwand
10Immer am Start: Die Trophäen sind echt. Aber ich brauche sie nicht mehr, um zu wissen, wer ich bin.
11Teil Zwei Zu viel auf einmal
12Der Körper spricht zuerst
13Meine Frau: Die Depression zerstört keine Beziehung. Der Umgang mit ihr tut es. Bei uns darf sie sein.
14zweitausendachtszehn – zweitausendzwanzig: 2018 - 2020 haben mir gezeigt, wie viel ein Mensch tragen kann. Und dass das keine Stärke ist.
15zwanzigdreiundzwanzig – der Wendepunkt
16In der Klinik: Das hier ist kein Happy End. Aber es fühlte sich an wie ein Ankommen.
17So fühlt sich Depression an: Die gefährlichste Form der Depression sieht von außen genauso aus wie Stärke. Und genau deshalb muss man anfangen, darüber zu reden.
18Über die, die bleiben – und die, die gehen
19Menschlichkeit: Manchmal bist du einfach da. Das reicht. Das ist Menschlichkeit in ihrer reinsten Form.
20Kapwerden: Präsenz ist keine Technik. Sie ist eine Entscheidung, die man mit jedem Schritt neu trifft.
21Die Hundetrainerin: Der Hund ersetzt keine Therapie. Aber er ist der ehrlichste Spiegel, den du je haben wirst.
22Öffentlich
23Die Mimi AG: Plötzlich: Nicht mehr Ich bin komisch. Sondern: Sabine ist gerade nicht da. Das klingt klein. Es hat alles verändert.
24Frankfurt: Nein zu einer Form. Ja zu mir. Das reichte für diese Nacht.
25Diese Krankheit geht uns alle an
26Mädchen und Männer: Der stärkste Mann, den ich kenne, hat eine noch stärkere Frau an seiner Seite. Nicht trotzdem -
27Teil 3 Zurückkommen
28Don't shrink.
29Epilog – Es reicht.
30Danksagung: Manchmal fängt man ein Buch an, um andere zu erreichen. Und merkt dabei, dass man sich selbst gemeint hat.
