
Length1h 22m
About this audiobook
"Vater Pissaro", wie seine Freunde ihn gern nannten, war wohl der nüchternste der Impressionisten. Vielleicht lag es an seinem Alter (welches weitaus fortgeschrittener war, als das seiner Kollegen Monet, Sisley, Bazille und Renoir) oder vielmehr an seiner Lebenserfahrung, die seine Werke sowohl in ihren Themen als auch in ihrer Komposition durchaus ruhig und schlicht erscheinen lassen. Ein Mann mit einfachem Geschmack, der es genoss, die Landbevölkerung in den Straßen zu malen, auch wenn er später mit seinen Stadtansichten Berühmtheit erlangen sollte, die er mit derselben Leidenschaft fertigte, die in ihm aufkam, wenn er wieder einen stürmischen Himmel oder den vom Frost gezeichneten Morgen auf die Leinwand bannte.
Audiobook details
GenreOther
Length1 hr 22 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateDec 22, 2011
LanguageGerman
Table of contents
1PISSARRO
2© Sirrocco, London UK © Confidential Concepts, worldwide, USA
3Impression, Sonnenaufgang (Paris, Musée Marmottan): So lautete im Jahr 1874 der Titel
4Morgengrauen vorgesehen: Ein bläulicher Nebeldunst hüllt die Umrisse von Segelschiffen
5Pontoise, 1866.
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6In ihren Augen verkörperte Gleyre die klassische Schule wie kein anderer.
7Gemälde, auf denen er biblische und mythologische Motive in vollendet klassizistischer Klarheit
8im praktischen
9Spaß machte, würde ich ja gar nicht malen’” (ebd., S. 96).
10als Studienobjekt, aber ansonsten uninteressant.” (Daulte, S. 30)
11Pontoise, 1868.
12“Intransigenten” hofften, ihre unmittelbare Wahrnehmung unübersetzt auf die Leinwand
13berühmten Wald von Fontainebleau aufzubrechen und Landschaften zu malen. Statt eines
14Schritte auf dem Weg von der klassischen Schule zum modernen Leben zurückgelegt.
15Öl auf Leinwand, 60 x 73 cm.
16Fort Wort, Texas.
17London, 1871.
18Der Künstler
19Beginn meiner Arbeit an Zeichnungen, gleichzeitig Angestellter in einem Handelshaus. 1852
20National Gallery, London.
21Sammlung.
22Kammermädchen seiner Mutter, eine junge Frau ländlicher Herkunft, die aus Burgund kam.
23Musée d’Orsay, Paris.
24und respektierte, wurde Pissarro zum Stammgast.
25Schneeeffekt, 1874.
26Cambridge.
27schlichte, anspruchslose Motive, die er meist mit der Arbeit der Landbevölkerung in
28Einsiedelei, Pontoise, 1875.
29In Das gepflügte Feld (1874, Moskau, Puschkin-Museum) werden die Rosa- und Brauntöne
30Sommer, 1877.
31Abhang eines Hügels aufgeschichtete Häuschen, deren klare geometrische Konturen fast den
32Öl auf Leinwand, 54 x 65 cm.
33Frau. B. Reeves.
34Werken bestrittenen Ausstellungen mit Dutzenden seiner Landschaftsbilder vertreten. Er war
35Eine zugleich reale und kindliche Welt, nicht unähnlich der naiven Malerei.
36mit Hut, 1881.
37Washington.
38Museum of Art, Philadelphia.
39Oxford.
40(L’Impressionisme et le paysage français, S. 208)
41Anwendung der pointillistischen Methode zu warnen und ihm zu raten, seinem künstlerischen
42die Theorie und wandte sich folglich vom Pointillismus wieder ab.
43(Die Blumen des Bösen, S. 283)
44Nasses Wetter, 1896.
45Sonnenschein, 1897.
46Saint-Petersburg.
47Bäumen, die Menge im Schatten.” (Ebd.)
48Sammlung, Paris.
49Arbeit sei seiner geistigen und körperlichen Gesundheit überaus zuträglich, beim Arbeiten
50Regeneffekt, 1898.