
Length9h 6m
About this audiobook
Kurz vor seinem Tod schrieb Claude Monet: "Es tut mir noch immer Leid, dass ich verantwortlich bin für den Namen einer Gruppe von Malern, von denen die meisten ganz und gar keine Impressionisten waren." Monet charakterisierte seine Einstellung zur Malerei so: "Ich male, was ich sehe, und nicht das, was die Anderen gern sehen möchten." In diesem offensichtlichen Paradox zwischen einer Gruppe, die sich selbst als ein zusammengehöriges Ganzes sah, aber auch als den Ausdruck der künstlerischen Individualität als ihrem höchsten Ziel, sieht die Autorin, Nathalia Brodskaya, die Ursache der zahlreichen Widersprüche in der Kunst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zwischen dem so genannten "Akademischen Kunststil" und dem Beginn der modernen abstrakten Kunst lag ein langer, mühsamer Weg zur Anerkennung. Nathalia Brodskaya analysiert zunächst die grundlegenden Elemente der impressionistischen Bewegung und sucht dann im Werk der verschiedenen Künstler "die ihnen eigene Überzeugung von der Richtigkeit ihrer Prinzipien und vom Wert ihrer Kunst" aufzuspüren. Genau aus diesem Anspruch auf Anderssein ist schließlich die moderne Malerei entstanden.
Audiobook details
GenreOther
Length9 hrs 6 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateApr 11, 2018
LanguageGerman
Table of contents
1Nathalia Brodskaya Nathalia Brodskaya
2Inhalt
3Index
4Vorwort
5Geschichte des Impressionismus.
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6Die Impressionisten und die Klassische Schule
7sondern sogar Auszeichnungen in den Fächern Zeichnen, Perspektive, Anatomie und „Ähnlichkeit“
8Museu de Arte, São Paulo.
9Impressionisten später immer wieder abgesprochen werden sollten.
10Die Vorläufer
11vielmehr als Mittel dienen konnte, Bewegung und Veränderung in der Natur einzufangen.
12Victoria & Albert Museum, London.
13diesem Bauwerk widmet.
14Das Parlament, Sonnenuntergang, 1903.
15Museums and Galleries, Ipswich.
16Kunstauffassung eine fundamentale Rolle spielten: Eugène Delacroix und Gustave Courbet. Von Delacroix
17Die Ausstellung der Impressionisten
18Möglichkeit, bekannt zu werden und also seine Arbeiten verkaufen zu können. Zum
19behalten: Von Anfang an stellten biblische oder mythologische Szenen obligatorische
20The Metropolitan Museum of Art, New York.
21Voraussetzung fiel es leicht, Manier und Stil den Umständen anzupassen. Nicht
22traditioneller Komposition und zu gedämpfteren Farbtönen, kurzum: zu Kompromissen mit der offiziellen
23Sammlung Rau, Köln.
24(Monet, zitiert bei Venturi, ebd.).
25Notwendigkeit, eine Darstellung immer auf einer Geschichte aufzubauen, und
26wichtigsten Genre wurde das Landschaftsbild, die Abbildung der Natur um ihrer
27die alte Maltechnik daran hinderte, die in der Natur aufgefundene Wahrheit
28Édouard Manet (1832-1883)
29darauf ab, der Honoré Daumier seiner Epoche zu werden.
30Der Canale Grande, Venedig, 1874.
31San Francisco).
32machte Manet die Bekanntschaft von Edgar Degas.
33der Pianistin Suzanne Leenhoff.
34Musée d’Orsay, Paris.
35(Die Blumen des Bösen, S. 287)
36Lola de Valence gemalt hatte, gleichermaßen verblüfft.
37Manet unter dem Eindruck seiner Begegnung mit den großen spanischen Malern stand.
38Impressionisten gingen allerdings verschiedene Wege, und daher ist es im Grunde
39Musée d’Orsay, Paris.
40klassischen Schönheitsideal, und der neben Victorine lagernde Herr erschien vielen schlicht hässlich.
41bleiweißen Untergrund erkennen, auf dem nach dem Trocknen mehrere Farbschichten übereinander
42Olympia (Paris, Musée d’Orsay).
43Museum of Fine Arts, Boston.
44Die erlesene Nymphe, die die Flamme bewacht.“
45Regeln der Kunst gleichzeitig lustig machen wollte.
46Lola de Valence, 1862.
47Musée d’Orsay, Paris.
48verkaufen.“ (Manet, S. 520) Zola erachtete Manets Ausstellung als bedeutendes künstlerisches Ereignis
49zeitgenössischen Kleidern und Sitten.
50Clemenceau auf der Tribüne, 1879-1880.