
Length5h 41m
About this audiobook
Lang vor der Erfindung von neuen, mit exotischen Monstern gespickten Medien wie Comics und Computerspielen zeigte der niederländische Maler Hieronymus Bosch in seinen Gemälden, oft mit einer Prise Humor verbunden, eine große Anzahl von schrecklichen, wahrlich Furcht einflößenden Fantasiewesen, wie sie ausgefallener nicht hätten sein können. Aus seiner Malerei resultiert eine lange Diskussion über den Wahnsinn der vom rechten Weg abgekommenen Menschen, die die Weisungen Christi ignoriert hatten. Hieronymus Bosch (ca. 1450-1516) lebte in einer Welt, die sich durch den immer größeren Einfluss der Renaissance und der Religionskämpfe grundlegend verändert hat. In bildhafter Form werden das Paradies und die Hölle dargestellt, zwischen denen oft nur ein kleiner Abstand liegt, und es liegt am Menschen, ihn zu überwinden oder sich zu verweigern. Diese Entscheidung war es, die Bosch mit seinen fantastischen Metaphern illustrieren und versinnbildlichen wollte. Virginia Pitts Rembert interpretiert das Werk des Malers und zeigt uns das Œuvre des Hieronymus Bosch aus einer neuen Perspektive und dechiffriert in Kleinstarbeit die geheime Symbolik des niederländischen Künstlers.
Audiobook details
GenreOther
Length5 hrs 41 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJan 17, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Hieronymus Hieronymus
2Autorin: Virginia Pitts Rembert
3Inhalt
4alle Bischofssitze und die Klöster der verschiedenen Heiligen und auch die weniger
5wichtigen Gebetsstätten in den Städten […] (übersetzt aus Holt, 48)
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6Hieronymus Bosch – Maler künstlicher Wunder und des Verborgenen
7Von den, wie ich betone, zahlreichen deutschen und flämischen Gemälden sind viele
8verdient es, obwohl die Leute im Allgemeinen seine Gemälde die disparates(Farcen) des
9Es gibt genug Dokumente, um über die höheren und schwierigeren Dinge zu
10immer verachtet worden sind von den großen Meistern. – Nichtsdestoweniger suchen
11in seinen
12Auffassung von Bosch als Erfinder phantastischer Diablerien und Höllenszenen, die auch
13des 19. Jahrhunderts auch von Kunsthistorikern vertreten.“
14Die Interpretation von Fraenger
15seines unglücklichen Rivalen, den er auf den Boden niederdrückt.
16Jedoch bestand gerade der Charakter jener Wendezeit in den unausgeglichenen
17Notwendigkeit einer ,Reformation an Haupt und Gliedern‘ so durchdrungen waren, dass
18solche
19sei es auch noch so hoch qualifizierten Technikers herabzusinken. […] Wären wir
20Fraenger und darüber hinaus
21Schwanken und Ineinanderübergehen der Bekenntnisformen, worin die Eheschließung
22Abkehr in die Gegenwelt, die sich in der Erscheinung Jesu offenbart.
23dazu einlädt, ähnliche Anstrengungen in Bezug auf Selbstkontrolle und religiöse Hingabe
24hin- und hergerissen ist.
25Eine prosaischere Perspektive
26hohen Standards ihrer malerischen Meisterschaft nicht die handwerkliche Perfektion und
27(Übersetzt aus Benesch, 84)
28eine Prophezeiung, wie eine im Fingerklopfen auf dem Tisch verborgene Botschaft. Wir
29Der Heilige Antonius und der Teufel
30Wüstenwanderer, Seefahrer und Heiligen.
31II. Versuchung durch das Verlangen des Fleisches
32III. Versuchung durch den Stolz
33IV. Versuchung durch körperliche Martern
34V. Alle Dämonen der Hölle werden losgelassen
35VI. Versuchung durch ständige Scharen
36VII. Weitere Versuchungen, wie von Antonius selbst berichtet
37VIII. Die letzten Versuchungen
38Abbildungen und Auswirkungen
39Buchstaben ,Signum Tau‘ geschrieben.“
40Der Prinz der Dunkelheit
41Die Gemeinschaft der Hexen
42behoben werden können.
43durch die gebührende Gerechtigkeit vor dem geistlichen oder weltlichen Gericht.
44entweder flüchtig und illusorisch oder hassens- und verabscheuenswürdig ist, verzehrt
45Geisterbeschwörung
46Tarock
47Alchemie
48sichtbar. Wenn sie in der falschen Reihenfolge erschienen, musste von Neuem begonnen
49aus: John Read, 12).
50Das Lissaboner Triptychon