
Length6h 54m
About this audiobook
Lang vor der Erfindung von neuen, mit exotischen Monstern gespickten Medien wie Comics und Computerspielen zeigte der niederländische Maler Hieronymus Bosch in seinen Gemälden, oft mit einer Prise Humor verbunden, eine große Anzahl von schrecklichen, wahrlich Furcht einflößenden Fantasiewesen, wie sie ausgefallener nicht hätten sein können. Aus seiner Malerei resultiert eine lange Diskussion über den Wahnsinn der vom rechten Weg abgekommenen Menschen, die die Weisungen Christi ignoriert hatten. Hieronymus Bosch (ca. 1450-1516) lebte in einer Welt, die sich durch den immer größeren Einfluss der Renaissance und der Religionskämpfe grundlegend verändert hat. In bildhafter Form werden das Paradies und die Hölle dargestellt, zwischen denen oft nur ein kleiner Abstand liegt, und es liegt am Menschen, ihn zu überwinden oder sich zu verweigern. Diese Entscheidung war es, die Bosch mit seinen fantastischen Metaphern illustrieren und versinnbildlichen wollte. Virginia Pitts Rembert interpretiert das Werk des Malers und zeigt uns das Œuvre des Hieronymus Bosch aus einer neuen Perspektive und dechiffriert in Kleinstarbeit die geheime Symbolik des niederländischen Künstlers.
Audiobook details
GenreOther
Length6 hrs 54 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateMay 8, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Virginia Pitts Rembert
2Virginia Pitts Rembert
3New York, USA / VEGAP, Madrid
4Kluniazensermönch Raul Gabler:
5in 's-Hertogenbosch.
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6er den Weg bereiten würde, voraus.
7(Arkansas Gazette, 29.7.1980).
8Dass viele Menschen glaubten, das Schicksal der Wissenschaft und des vernünftigen Denkens
941 x 28 cm, Stadtbibliothek Arras.
10Todesnähe sowie die Entführung durch Außerirdische und mehrfache Wiedergeburten.
11Zeit folgendermaßen:
12(Zitat übersetzt aus Fuchs, 103).
13Meiner Ansicht nach bestehen zwischen Bosch und Mondrian weitere wichtige
14Vrouwebroederschap.
15Madrid) und in einer Reihe weniger bedeutsamer Bilder offenbarte.
16Kapitel I: Erklärungen verschiedener Studien von Bosch
17Spätere Autoren vertraten entweder ebenfalls diese Ansicht oder sahen – im rationalistischen
18Girolamo Bosch, der bei der Darstellung merkwürdiger Erscheinungen und Angst einflößender sowie
19Stadtmuseum, Saint-Germain-en-Laye.
20Rechtgläubigkeit und Naturtreue des Malers:
21120 x 150 cm, Prado, Madrid.
22‘s-Hertogenbosch, eine niederländische Stadt in der Nähe der deutschen Grenze, mit enttäuschendem
23‘s-Hertogenbosch erwähnt.
24Boschs Lebenswerk halten.
25Hausierers, 1557, nach einer Zeichnung
26Bosch in vielerlei Hinsicht vorausgeahnt zu haben schien.
27Kapitel II: Die Interpretation von Fränger
28Frängers Auffassung als „unberechenbare Wahngebilde eines Schwärmers“ (10) begreifen. Fränger
29gemalten Bilder und die von der Tradition abweichenden.
30kirchlicher Würdenträger und die zahlreichen Geheimkulte der damaligen Zeit gestellt habe. Fränger
31DIE INTERPRETATION VON FRÄNGER
32138 x 72 x 144 cm, Prado, Madrid.
33von einem gigantischen Heuwagen dominiert, der Jacques Combe zufolge
34auf den Boden niederdrückt. (18)
35DIE INTERPRETATION VON FRÄNGER
36Nase spielenden Dämonen dargeboten wird.
37Übereinstimmung der Interpretationen dieses Altarbildes.
38modernen Autors:
39DIE INTERPRETATION VON FRÄNGER
40und Wonne wahrgenommen. (14)
41Vertreibung der rebellischen Engel (die von Boschs Erfindungsgabe bereits in wundervolle
42Sündenfall voraus verweist.
43Kupferstich.
44Erfahrungsmäßig stellt gerade das Bewusstsein, zur kleinen Zahl der Auserwählten zu
45Paradieses lebt.“ (17)
46KAPITEL II
47Fasslichkeit“ (25).
48es sich ohne Zweifel um den adamitischen Kult.
49DIE INTERPRETATION VON FRÄNGER
50Notwendigkeit einer ‚Reformation an Haupt und Gliedern’ so durchdrungen waren, dass sie