
Length4h 24m
About this audiobook
Die Wiener Secession, gegründet von Gustav Klimt, Carl Moll und Josef Hoffmann, war ein Wegbereiter für die moderne Kunst. Zwanzig Künstler rebellierten gegen den erdrückenden Einfluss des konservativen Künstlerhauses auf die Wiener Kunstszene, gegen die veraltete Kunst einer Epoche und gegen die Mentalität des Kaiserreichs Österreich-Ungarn im Allgemeinen. Als Erben des Art Nouveau waren diese Künstler nicht einfach um ihre eigene Kunstnische bemüht, sondern strebten nach der Verwirklichung eines "Gesamtkunstwerks", einem umfassenden Kunstbegriff, der Kunsthandwerk, bildende Kunst und Architektur vereinen sollte. Der Kampf der Secession repräsentierte gleichzeitig den Kampf vieler Kunsthandwerker, Architekten und Gestalter dieser Epoche, der Bevölkerung ein neues Kunstverständnis nahezubringen. Die Künstler der Secession kehrten der etablierten Kunst den Rücken, um mit neuen dekorativen Formen und Ideen zu experimentieren und sich für eine sinnträchtige, erotische Ästhetik zu öffnen – ein Weg, der sie auf Kollisionskurs mit dem gutbürgerlichen Empfinden der gehobenen Wiener Gesellschaft brachte. Dieser Bildband eröffnet dem Leser die Vielfalt und die Bildgewaltigkeit einer revolutionären Kunstbewegung, deren Motto "Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit" ein Ausdruck eines neuen, innovativen Kunstverständnisses ist, das sich allumfassend in der Malerei, Bildhauerei und Architektur dieser Gruppe widerspiegelt.
Audiobook details
GenreOther
Length4 hrs 24 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJan 5, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Victoria Charles & Klaus H. Carl
2Inhaltsverzeichnis
3Abbildungsverzeichnis
4Vorwort
5Ludwig Hevesi (1842-1910), geboren als Ludwig Hirsch im österreichisch-ungarischen Heves, war
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6Kunsthistorischer Kontext
7Polen, Tschechen, Ungarn, Rumänen, Juden und Zigeuner aus osteuropäischen Staaten weiterhin
8sehende Wiederbelebungen der Praktiken der Restaurationszeit sowie der Zeiten der französischen
9William Morris, Tapete.
10Bewegung bedeutete, dass die Künstler endlich die Kunst ihrer eigenen Zeit annahmen.
11Haushaltsgegenständen – von Kaminen, Kaminböcken und Blasebälgen bis hin zu Trinkbechern –
12der französische Architekt Louis Bonnier (1856-1946) dem zeitgenössischen Geschmack angepasst
13Architekten Philip Speakman Webb (1831-1915) und den Maler Walter Crane (1845-1915), den
14Münchener Schule in ihren Nielloarbeiten und Kunstwerken aus Holz und Kupfer studierten.
15Vergangenheit gelehrten wahren Prinzipen der Ornamentik im Auge.
16Thomas Edward Collcutt (1840-1924) und das Büro der Architekten Ernest George (1839-1922)
17Die Kunst der Jahrhundertwende auf dem Kontinent
18Ungefähr gleichzeitige Bewegungen in Deutschland, Dänemark (darunter Königliches
19Die Vorläufer der Wiener Secession in München und Berlin
20Bismarck (1815-1898), Graf Helmuth von Moltke (1848-1916), Kaiser Wilhelm I. (1797-1888)
21sein Name eng verbunden.
22die sich 1882 im bis 1967 bestehenden Künstlerinnenverein zusammengeschlossen hatten.
23Konzerte in neu gebauten Sälen, um die Verjüngung aller Lehranstalten, um ein
24neues, frisches Leben.
25kapitalkräftige Sponsoren gesucht und gefunden.
26bis 1900 fertig gestellt und durch den Prinzregenten Luitpold (1821-1912) eingeweiht. Der
27Künstler der Münchner Secession
28(1857-1922) oder der mit der ‚Puppenkönigin‘ Käthe Kruse verheiratete Max Kruse (1854-1942)
29Berlin
30(1867-1935), einem weiteren Verfechter Munchs.
31Walter Leistikow und Max Liebermann erwähnt.
32Schmuck selbst für den monumentalen Raum.
33Jean-François Millet (1814-1875).
34neben anderen so herausragende Künstler an wie etwa Käthe Kollwitz (1867-1945), Heinrich
35Rudolf Zille (1858-1929) sowie Lovis Corinth und Max Slevogt (1868-1932).
36verbinden würde.
37Die Wiener Secession
38Wien bis zur Jahrhundertwende
39Die zeitgenössische Musik im Übergang von der Spätromantik zur Moderne dagegen vertrat
40Das Künstlerhaus
41Brieftaschen der ‚Herren‘ sorgfältig bewahrt.5
42„Vereinigung bildender Künstler Österreichs” unter gewissen Bedingungen, die
43Und weiter meinte er, dass
44Die Zeitschrift Ver Sacrum
45Ludwig Hevesi feierte das Erscheinen der Ver Sacrum:
46Zeit solcher Verjüngungswehen mitzuleben ist vielleicht noch schöner, als in einer
47Umschlages, der lichte Ockerton des Grundes mit seinem kräftigen und doch tonigen
48Arbeit des Malers Rudolf Bacher (1862-1945) mit den Worten:
49in eine Art Silberstiftton taucht, wie ihn Albrecht Dürer so gern hervorgebracht.
50Joseph Maria Olbrich, Ausstellungsgebäude der Wiener Secession, 1898. Fotografie, 1986. Secession, Wien.