
Length3h 9m
About this audiobook
In ihrem Streben nach einem impressionistischeren Kunstverständnis, stießen die Moskauer Künstler des späten 19. Jahrhunderts auf einen jungen Künstler namens Walentin Serow, der dieses Ziel unbewusst schon in Angriff genommen hatte und mit seinen Bildern das Lyrische im alltäglichen Leben zum Vorschein brachte. Von der Unterweisung zweier großer Künstler und Lehrer, Ilja Repin und Pawel Tschistjakow, profitierend, entwickelte sich Serow zu einem der besten Porträtmaler seiner Zeit. Seine außerordentliche Kunstfertigkeit zeigt sich in Bildern wie Das Mädchen mit den Pfirsichen oder Odysseus und Nausikaa. Somit eröffnete Serows kreatives Schaffen der russischen Malerei den Weg in die bildende Kunst des 20. Jahrhunderts.
Audiobook details
GenreOther
Length3 hrs 9 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJan 17, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Valentin Valentin
2Autor: Dmitri V. Sarabianov
3Inhalt
4EINFÜHRUNG IN DIE RUSSISCHE MALEREI
5Entdeckung empfinden.
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6Vorbereitungsschule ergänzt, in die hoffnungsvolle künstlerische Talente schon mit sechs
7Ilja Repin, Valentin Serow, 1901. (S. 6)
8DER ERSTE MEISTER DER RUSSISCHEN MALEREI
9Mythologie und Poesie.
10Konstantin Korowin, der Serow in den achtziger und neunziger Jahren nahestand, wurde
11Serows. Sein Schaffen war mannigfaltig, es wandte sich sozusagen mit verschiedenen Seiten
12Malkultur zu erreichen.
13Atelier in der Moskauer Kunstschule gingen so unterschiedliche Kunstgrößen wie Kusma
14Familie der Schwester seiner Mutter, Adelaida Simonowitsch, mit deren Töchtern der Künstler
15Pomoren, 1894. Öl auf Holz, 33 x 23,3 cm. Tretjakow-Galerie, Moskau.
16Meisterwerken, den beiden Mädchen und dem zur gleichen Zeit in Domotkanowo entstandenen
17Modell zu vermitteln.
18Werk. In den Mädchen sind alle Anzeichen der Hinwendung zum Impressionismus erkennbar.
19Schwingungen gemessen, die Konturen der Gestalten und Gegenstände beginnen sich zu
20Diesen Impressionismus kennzeichneten Bescheidenheit, Zurückhaltung und eine gewisse
21Freude an der Welt durchdrungen und tragen den Stempel jugendlicher Unbeschwertheit.
22grauen Töne. Der Impressionismus erfährt eine gemäßigte Interpretation und verschwindet
23dann vollständig, um ganz anderen Stilarten Platz zu machen.
24Porträts ist ein Zeugnis größter seelischer Verausgabung. Seine Porträtschöpfungen
25Hauptgesetzmäßigkeit zutage: das wahrhaft Menschliche sucht Serow vor allem im schaffenden
26Boris Kustodijew und Sinaida Serebrjakowa stand das Thema der schöpferischen Persönlichkeit
27Verstärkung der Ausdruckskraft beitragen.
28Porträt verblüfft durch eine spontane, temperamentvolle Malweise und eine beabsichtigte
29Der Schaffensprozess der Porträts brachte einen markanten Zug der Arbeitsmethode
30Serows zum Vorschein, nämlich die Fähigkeit, die dem Porträtmaler zur Verfügung
31Darstellungsmittel bestimmen.
32Porträtist verstärkt sie durch Licht und Farbe und mit Hilfe verschiedener Kunstgriffe.
33Großfürsten Pawel Alexandrowitsch (1897, S. 47), das auf der Pariser Weltausstellung im
34Jahrhundertwende geschaffenen privaten Porträts zu bekunden, von denen viele in einer
35Dragomirowa- Lukomskaja (1900, S. 56), das äußerlich ein sehr zurückhaltendes Porträt
36Während der Jahrhundertwende malte Serow zwei lebendige Porträts, deren Hauptfiguren Kinder
37von der kindlichen Psychologie, der Natürlichkeit der seelischen Regungen, der kindlichen
38Die Bescheidenheit der maltechnischen Mittel wird zu einem Hauptmerkmal der Kunst Serows.
39Landschaft ein. Die Landschaftsbilder der achtziger Jahre waren lediglich der Beginn des
40sonnigen Tag die frostkalte, den Siegeszug des Frühlings unterbrechende Dämmerung herein-
41für den Frühlingsanfang so typischen Kontrast zwischen dem warmen Sonnenlicht und dem
42Serow unterscheidet.
43Oberarme sind stark verkürzt gezeichnet, die Beine verlaufen in diagonaler Richtung.
44Hosentasche. Durch bewusste Betonung der Proportionen der riesigen, etwas schwerfälligen
45Den kompositorischen Aufgaben, den Ausmaßen und dem inneren Schwung nach steht das
46Inhalt. Zu ihnen sind das Bildnis des Schauspielers Konstantin Sergejewitsch Stanislawski
47Spiegelflächen und das Glitzern der gläsernen und metallenen Nippsachen zur Geltung. Diese
48verschärfte Charakteristik des Modells, als Mittel zum Hervorheben der menschlichen Züge.
49Tendenzen. Aber die Schärfe der Charakterisierung ist auf diesem Bildnis ungemein groß.
50Das Bildnis der Schauspielerin und Tänzerin Ida Rubinstein (1910, S. 116-117) entspricht