
Length2h 43m
About this audiobook
Das Gefühl, allein zu sein, ist real und mächtig, wenn man glaubt, der Einzige auf der Welt zu sein, dessen Vater nun seine Mutter ist. Meine Motivation, dieses Buch zu schreiben, ist aus genau diesem Gefühl der Isolation erwachsen. Ich wollte einen sicheren Raum schaffen, der all die widersprüchlichen Emotionen willkommen heißt: die tobende Wut neben der tiefen Liebe, die lähmende Angst neben der keimenden Hoffnung, die schmerzliche Trauer neben der vorsichtigen Akzeptanz. Ich wollte die sachlichen Informationen bereitstellen, die den Nebel der Verwirrung lichten können, aber vor allem wollte ich einen Begleiter für dein Herz schreiben. Einen, der dir nicht vorschreibt, was du fühlen sollst, sondern der dir versichert, dass jedes deiner Gefühle seine absolute Berechtigung hat und Teil deines einzigartigen Weges ist. Dieses Buch ist für die Tochter, die sich plötzlich fragt, wer sie zum Altar führen wird, weil das Bild des Vaters in ihrem Kopf nun ein anderes ist. Für den Sohn, der nicht weiß, wie er seinen Freunden von "Papa" erzählen soll, der jetzt einen Frauennamen trägt. Es ist für jeden, der seinen Elternteil liebt und gleichzeitig mit dem Schmerz und der Schönheit einer tiefgreifenden, existenziellen Veränderung ringt.
Audiobook details
GenreSelf-Help, Politics and Government
Length2 hrs 43 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateAug 18, 2025
LanguageGerman
Table of contents
1 Vorwort
2Einleitung: Wenn sich die Welt verändert
3Was bedeuten diese Worte?
4Die emotionale Achterbahnfahrt: Dein Herz auf Reisen
5Teil 1: Das Outing – Ein Moment, der alles verändert
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6Kapitel 1: Der Tag, an dem ich es erfuhr
7Das geplante Gespräch: Der Sprung ins kalte Wasser
8Das zufällige Entdecken: Ein Sturz ins Ungewisse
9Erste Reaktionen und Gefühle: Der innere Sturm
10Der Schock: Wenn die Welt stillsteht
11Der Unglaube: „Das kann nicht wahr sein“
12Die Wut: Ein Ventil für den Schmerz
13Die Traurigkeit: Abschied von einer Vorstellung
14Die unerwartete Erleichterung
15Umgang mit den eigenen Emotionen: Warum alle Gefühle berechtigt sind
161. Benenne dein Gefühl : Atme durch: Finde den Anker in dir
17Gib dir Zeit: Der Druck muss raus
18Kapitel 2: „Was bedeutet das für mich?“ – Erste Fragen und Sorgen
19Die Angst vor dem Verlust: „Verliere ich meinen Vater?“
20Veränderungen im Alltag: Was wird anders sein?
21Die Frage nach dem „Warum“: Einblicke in die innere Welt eines transgender Menschen
22Teil 2: Die Transition – Ein gemeinsamer Weg
23 Die äußere Verwandlung: Hormone, Name und Erscheinungsbild
24Die medizinischen Aspekte der Transition verständlich erklärt
25Der neue Name und die neuen Pronomen: Mehr als nur Worte
26Das Erscheinungsbild: Die Suche nach dem eigenen Stil
27Der neue Name und die neuen Pronomen: Eine praktische Anleitung zur Umgewöhnung
28Tipp 1: Übung macht die Meisterin ?
29Tipp 2: Kurz und schmerzlos korrigieren ?ᄌ
30Du wirst dich versprechen. Das ist keine Frage des Ob, sondern des Wann. Wie du damit umgehst, macht den Unterschied.
31Tipp 3: Sei nachsichtig mit dir selbst ❤️
32Umgang mit den sichtbaren Veränderungen des Vaters
33Schritt 1: Verstehen, nicht nur sehen
34Schritt 2: Die „Stil-Pubertät“ mit Humor anerkennen
35Schritt 4: Das Bleibende im Wandel finden
36Teil 2: Die Transition – Ein gemeinsamer Weg
37Kapitel 4: Die emotionale Reise des Kindes
38Trauer um die alte Vaterfigur und das Kennenlernen eines neuen Menschen
39Die Entwicklung von Empathie und Verständnis
40Die Rolle von Geschwistern und der Familiendynamik
41Teil 2: Die Transition – Ein gemeinsamer Weg
42Kapitel 5: „Papa“ oder „Mama“? – Die neue Anrede und die neue Rolle: Die Suche nach einer passenden Bezeichnung für den Elternteil
43Wie sich die Eltern-Kind-Beziehung neu definieren und vertiefen kann
44Vom Podest zur Augenhöhe
45Das Geschenk der Authentizität
46Neue Gemeinsamkeiten entdecken
47Interviews mit Betroffenen: Kinder erzählen, wie sie eine neue, liebevolle Beziehung zu ihrem Elternteil aufgebaut haben.
48Leo, 19: „Ich habe meinen Vater verloren, aber meine beste Freundin gewonnen.“
49Sarah, 22: „Es ging nie um die Autos, es ging um die Zeit.“
50Jonas, 17: „Meine Peinlichkeit hat sich in Stolz verwandelt.“