„Egmont“ ist ein politisches Drama über Freiheitskampf, Idealismus und persönliche Opfer. Erzählt wird das Schicksal des flämischen Grafen Egmont, der sich im 16. Jahrhundert mutig gegen die spanische Fremdherrschaft auflehnt – und dafür mit dem Leben bezahlt.
Goethe verleiht seinem Titelhelden eine innere Größe und Menschlichkeit, die ihn über seine Zeit hinaus zur Symbolfigur macht. Egmont kämpft nicht mit Waffen, sondern mit Charakter, Überzeugung und Leidenschaft für Gerechtigkeit. An seiner Seite: Klärchen, deren Liebe und Leid mit seiner politischen Mission verknüpft sind.
Das Drama verbindet politische Analyse mit persönlichem Pathos und stellt zentrale Fragen: Was ist Freiheit? Was ist Pflicht? Und was darf der Einzelne im Namen der Gerechtigkeit riskieren?
Mit einer legendären musikalischen Begleitung von Beethoven ist Egmont ein Meilenstein deutscher Theaterliteratur – dramatisch, geistreich und heute aktueller denn je.