
Length1h 11m
About this audiobook
Degas bezog seine wichtigsten Motive aus dem lebendigen Paris der Epoche und lernte die künftigen Impressionisten wahrscheinlich erst im Café Guerbois kennen. Im Jahr 1852 erhielt er ein Juradiplom, und 1853 begann er eine Malerausbildung bei Louis-Ernest Barrias. Ab 1854 reiste Degas regelmäßig nach Italien, zunächst nach Neapel, dann nach Rom und Florenz, wo er sich intensiv dem Studium der Alten Meister widmete. In den sechziger und siebziger Jahren wurde er zum Maler von Jockeys, Pferden und Pferderennen. Sein fabelhaftes Malergedächtnis merkte sich die Besonderheiten ihrer Bewegungen, wo immer er sie beobachten konnte. Das Pferd wurde für ihn zur Inkarnation der Geschwindigkeit. Um die Mitte der 1860-Jahre machte Degas eine neue Entdeckung: Ballett und Oper. Diese Institutionen entwickelten sich für ihn nun zum beherrschenden Thema. Er zeigt das erste, ganz dem Tanz gewidmete Bild: Ballettsaal der Oper in der Rue Le Peletier. Die Komposition ist sorgfältig ausgewogen, die Personengruppen links und rechts ergänzen einander, aber jede einzelne Tänzerin ist ganz in ihre eigenen Übungen versunken, jede bewegt sich unabhängig von allen anderen. In diesen Institutionen fand er die zweite Domäne seines künstlerischen Schaffens, die ihn bis an sein Lebensende faszinieren sollte.
Audiobook details
GenreOther
Length1 hr 11 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateDec 22, 2011
LanguageGerman
Table of contents
1Edgar Degas
2Wärme oder Sinnlichkeit.
3Töchter), 1876.
4The Metropolitan
5Spartanerinnen fordern Knaben zum Wettkampf heraus (S. 16) und Mittelalterliche Kriegsszene oder
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6La Maison Tellier ("Das Haus der Madame Tellier", siehe S. 29) folgen.
7ein flüchtiger Blick auf die schwarze Herrenhose inmitten der Opernkulissen oder die
8Spartanerinnen
9Musée d'Orsay, Paris.
10"boucher") verglichen glaubte.
11Tänzerin auf der
12H. O. Havemeyer.
13London.
14Pastell und Tempera
15Art Institute, Chicago.
16Nacktheit oder Halbnacktheit und der gegenseitigen Nähe offensichtlich wohl. Im Gegensatz
17Tänzerinnen und die großbürgerlichen Frauen in ihren engen Korsetts.
18Musée d'Orsay, Paris.
19New York.
20Bouffar, dem brillanten Operettenstar, der die Rolle der schönen Handschuhmacherin in
21Musée Picasso, Paris.
22Stiftung Jacques
23Diese lesbischen Begegnungen werden in dem Buch mit jener eigenartigen Mischung aus
24Allgemeinen so beliebt sind", sowie von Janvier, "einer unersättlichen Anhängerin der
25wegen lesbischer Abwechslungen hierher."
26Musée des
27Beaux-Arts, Lyon.
28einem neuen Paar Stiefel bis hin zu Hunderten Pfund Sterling reichen kann."
29Ballettpositionen vorzuführen.
30Linie als Henri Meilhacs Co-Librettist für die geistreichsten Operetten Jacques Offenbachs und
31Gouache und Pastell
32Die Sängerin mit dem
33Zwecke der Prostitution, da sie nur eine pfeifende, schrille, leise Stimme hat."
34Pastell auf Papier, 65 x 63 cm.
35Foundation, Pasadena.
36Connecticut.
37der Toilette, um 1887.
38Bäckersfrau), 1885-86.
39London.
40Washington.
4131,3 x 27,9 cm. Louvre, Paris.
42Tier angesehen."
43Künstler es seit dem Mittelalter gewagt hat."
44offengelegt, der unter der Badewanne hervorzukriechen scheint.
45Frauenhaar fixierten Künstlern jener Zeit.
46Kunsthändler Vollard über die Monotypie Der Geburtstag der Madame (S. 39) bemerkte:
47Puschkin-Museum, Moskau.
48Spiegel, um 1877.
49Bronze, Höhe 46,2 cm.
50LEBENSLAUF BIOGRAPHY