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Length3h 20m
About this audiobook
Kaum ein Text der abendländischen Philosophiegeschichte hat eine so vielgestaltige Wirkungsgeschichte hervorgerufen wie das "Symposion" von Platon. Insbesondere die von Sokrates wiedergegebenen Worte der Weisheitspriesterin Diotima (mit einem allerdings nicht geringen dualistischen Gout) haben ihren mäandernden Weg über die italienische Renaissance bis hin zur deutschen Romantik, zu Novalis und Hölderlin, genommen, um dann in der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert, etwa durch Musil im "Mann ohne Eigenschaften", abermals aufzuleben. Mit der Übertragung von Ute Schmidt-Berger wird "Das Trinkgelage", das Gespräch von Dichtern, Sophisten, Rhetoren, alten Weisen und schönen Jünglingen über die Natur des Eros, im Wechsel von mythologischer, rhetorischer und dialektischer Rede lebendig vergegenwärtigt. Unverstellt richtet sich so der Blick unter anderem auf die Erostheologie Diotimas, die auch heute noch überraschend aktuell erscheint.
Audiobook details
GenrePhilosophy
Length3 hrs 20 mins
Narrated byAxel Grube
FormatAudiobook
Publish dateJan 1, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1I. Apollodoros Für eure Wissbegier, denke ich, bin ich ganz gut gewappnet.
21(Kurzer Dialog: Sokrates / Agathon) - XXI. Die Einleitung deiner Rede, mein lieber Agathon, (…)
2II. Er sagte also, Sokrates sei ihm begegnet, frisch gebadet (...)
22(Sokrates Bericht von der Rede Diotimas) - XXII. Nun will ich dich in Ruhe lassen. Vernehmt (…)
3III. Und der Diener habe ihm die Füße gewaschen, damit er sich zu Tische
23XXIII. Was, fragte ich, soll Eros dann sein? Etwa (…)
4IV. Da habe es sich Sokrates auf seinem Speisesofa bequem gemacht
24XXIV. Und ich sagte: Es sei dm so, fremde Frau, du (…)
5V. Nachdem also ausgemacht ist, sagt Eryximachos (...)
25XXV. Wenn nun der Eros immer auf dies Ziel (…)
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6(Rede des Phaidros) - VI. Als erster habe, wie gesagt, Phaidros etwa damit (...)
26XXVI. Dies alles lehrte sie mich, sooft sie über den (…)
7- VII. Ja, füreinander zu sterben sind allein die Liebenden bereit (...)
27XXVII. Und ich hörte diese Rede mit Staunen und (…)
8(Rede des Pausanias) - VIII. So ungefähr habe die Rede des Phaidros gelautet (...)
28XXVIII. Soweit magst auch du, Sokrates, in die (…)
9- IX. Der Eros nun, der zur all-gemeinen Aphrodite gehört (...)
29XXIV. Wer bis hierher in der Liebeskunde geführt (…)
10X. Bei uns herrscht hingegen eine viel schönere Sitte, nur (...)
30XXX. Da Sokrates so gesprochen, hätten ihn (…)
11XI. Bei uns herrscht nämlich die grundsätzliche Anschauung (...)
31XXXI. Als er lag, habe er gesagt: Nun ihr Männer, (…)
12(Rede des Eryximachos) - XII. Da habe Eryximachos folgendermaßen (…)
32XXXII. Den Sokrates, ihr Freunde, will ich so zu (…)
13- XIII. Ja auch die Jahreszeiten, so wie sie sich (…)
33XXXIII. Mit seinen Flötenweisen hat er also mir und (…)
14(Rede des Aristophanes) - XIV. Allerdings, Eryximachos gedenke ich auf (…)
34XXXIV. Als nun, ihr Freunde, die Lampe verloschen (…)
15XV. Da hielten Zeus und die anderen Götter (…)
35XXXV. Und nachher – was meint ihr, wie mir da
16XVI. Jeder von uns ist demnach Teilstück eines (…)
36XXXVI. Soweit also diese Geschichte; »doch wie der (…)
17XVII. Nun gut, ich will mich dir fügen, habe, wie (…)
37XXXVII. Das habe ich nämlich am Anfang
18XVIII. Ich will zunächst davon sprechen, wie ich (…)
38(Ausklang) - XXXVIII. Als Alkibiades geendet, habe es ein Gelächter (…)
19XIX. Über die Schönheit des Gottes mag dies (…)
39XXXIX. So stand Agathon auf, um sich neben Sokrates (…)
20XX. Kaum hatte Agathon geendet, da hätten (…)