
Length1h 43m
About this audiobook
Lang vor der Erfindung von neuen, mit exotischen Monstern gespickten Medien wie Comics und Computerspielen zeigte der niederländische Maler Hieronymus Bosch in seinen Gemälden, oft mit einer Prise Humor verbunden, eine große Anzahl von schrecklichen, wahrlich Furcht einflößenden Fantasiewesen, wie sie ausgefallener nicht hätten sein können. Aus seiner Malerei resultiert eine lange Diskussion über den Wahnsinn der vom rechten Weg abgekommenen Menschen, die die Weisungen Christi ignoriert hatten. Hieronymus Bosch (ca. 1450-1516) lebte in einer Welt, die sich durch den immer größeren Einfluss der Renaissance und der Religionskämpfe grundlegend verändert hat. In bildhafter Form werden das Paradies und die Hölle dargestellt, zwischen denen oft nur ein kleiner Abstand liegt, und es liegt am Menschen, ihn zu überwinden oder sich zu verweigern. Diese Entscheidung war es, die Bosch mit seinen fantastischen Metaphern illustrieren und versinnbildlichen wollte. Virginia Pitts Rembert interpretiert das Werk des Malers und zeigt uns das Œuvre des Hieronymus Bosch aus einer neuen Perspektive und dechiffriert in Kleinstarbeit die geheime Symbolik des niederländischen Künstlers.
Audiobook details
GenreOther
Length1 hr 43 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJul 1, 2011
LanguageGerman
Table of contents
1Bosch Bosch
2Biografie
3Der Maler stirbt in Bois-le-Duc.
4Ein Artikel über das Buch mit Farbillustrationen
5Während die meisten Kunsthistoriker, die sich
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6Die Autoren, die sich in den fast fünf
7Kuriosum. Schließlich geriet Bosch in Vergessenheit.
8Im
9dass sie „… grauenhafte Bilder von Gespenstern
10selbst war vor allem verantwortlich für die
11Außer diesem Grunde, der mir sehr gewichtig
12Die Versuchung des Heiligen Antonius
13Bücher von großer Weisheit und Kunst, und wenn
14Mönch ist die später, 1649, geschriebene
15Ecce Homo
16Malerei über...” Pacheco war ein spanischer
17250 Jahre. Während dieser Zeit befassten sich
18Das Narrenschiff
19Jahrhunderts Eingang in die Malerei fand, da
20Historiker wie Ebeling und Mosman
21Lebens außer, dass er offensichtlich als Künstler
22Da Boschs Name häufig die Ergänzung van
23Die Historiker nahmen an, dass es sich hier um
24De Tolnay untersuchte die technisch-stilistischen
25Dann aber fand mit den Kunsthistorikern, die
26Auch in diesem Feld stellte de Tolnays Studie
27Symbolismus, die de Tolnay nicht berücksichtigt
28Durch derartige ernsthafte wissenschaftliche
29De Tolnays Arbeit hatte gemeinsam mit dem
30Vorläufers des Surrealismus. Die wissen-
31Mit der Veröffentlichung von Wilhelm
32Ziel so verschleiert habe – nämlich dem, die
33Fränger bestand darauf, dass das Symbol bei
34Schau- und Denkakts zu entspringen pflegt“ und
35auf denen Boschs Reputation beruhte, in allen
36Die übrigen Bilder, darunter die zu den
37Das Genre der Altarbilder verweise jedoch auf
38Fränger war der Auffassung, dass alle
39Zwar gäbe es grauenhafte Höllenszenen, aber
40Fränger zog die Aufzeichnungen über ein
41Fränger schloss aus bestimmten Bemerkungen in
42Die bisherigen Ausführungen reichen aus, um
43Frängers Hypothese war die folgende: Die
44Es ist durchaus denkbar, dass die Form des
45Die sieben Todsünden (Detailansicht: Zorn)
46Frängers Argumentation ist extrem rigide
47einzige bekleidete Figur unter den zahlreichen
48Ein Mann, der sich durch ein derartiges
49Es dauerte nicht lange, bis der Hochmeister
50Unserer Lieben Frauen im Jahr 1496-1497