In dieser satirischen Erzählung kritisiert Lenz den leeren Rationalismus seiner Zeit. Der Protagonist Zerbin verkörpert den Konflikt zwischen Gefühl und Vernunft, Freiheit und gesellschaftlicher Anpassung. Mit Witz und Schärfe führt Lenz die neuen Philosophen ad absurdum und entlarvt zugleich die Sehnsucht nach Sinn in einer geistig überhitzten Epoche.