„Woyzeck“ von Georg Büchner ist ein fragmentarisches Drama, das als eines der bedeutendsten Werke des Vormärz gilt. Es erzählt die Geschichte des einfachen Soldaten Woyzeck, der unter Armut, sozialem Druck und medizinischen Experimenten leidet. Sein Leben wird von Unterdrückung, Demütigung und psychischem Zerfall geprägt, bis er schließlich zum Mörder seiner Geliebten Marie wird. Büchner verbindet soziale Kritik mit einer eindringlichen Darstellung menschlicher Verzweiflung und psychologischer Zerrissenheit. Das Stück gilt als Vorläufer des modernen Dramas und hat zahlreiche Künstler inspiriert.