
Rostem und Suhrab
Heldengeschichte in 12 Büchern - Aus dem persischen Heldenepos SchahnameBy Friedrich RückertLength3h 50m
About this audiobook
Dieses eBook: "Rostem und Suhrab" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Rostam und Sohrab ist eine Sage aus dem Heldenepos "Schāhnāme", dem Lebenswerk des persischen Dichters Abū ʾl-Qāsim Firdausī. Der Stoff von Rostam und Sohrab ist einer der bekanntesten Erzählungen im persischsprachigen Raum. Friedrich Rückert hat diese Geschichte in einer weithin gelobten Nachdichtung erstmals 1838 veröffentlicht und damit einem größeren deutschen Leserkreis zugänglich gemacht. Für Rückert bildete die Geschichte von Rostam und Sohrab offensichtlich den Einstieg in eine geplante Schahname-Übersetzung. Zeit seines Lebens arbeitete Rückert an dieser Übersetzung, die er dann allerdings nicht fertigstellen konnte.
Friedrich Rückert (1788-1866) war ein deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer sowie einer der Begründer der deutschen Orientalistik. Er ist Namensgeber des Friedrich-Rückert-Preises und des Coburger Rückert-Preises. Rückert beherrschte neben der Muttersprache mindestens 44 weitere Sprachen und gilt als Sprachgenie.
Audiobook details
GenrePoetry
Length3 hrs 50 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateMar 19, 2016
LanguageGerman
Table of contents
1Erstes Buch
6660. [Zu Hofe führten sie im Zug den Pehlewan]
21. [Laß aus dem Königsbuch der Perser dir berichten]
6761. [Zu Rostem wieder sprach der Schah: O Pehlewan!]
32. [Als Rostem lag und schlief, und an sein Ross nicht dachte]
6862. [So saßen sie im Haus des Königs nun beim Schmaus]
43. [Doch Rostem, wie er dort von seinem Schlaf erwachte]
6963. [Sie aber saßen noch beim frohen Maal und tranken]
54. [Er sprach: Das ist die Stadt, in der ein König sitzt]
70Siebentes Buch
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65. [Der König trat zu Fuß hervor aus dem Palast]
7164. [Dem Suhrab sagtens an Wachtposten, daß nun kam]
76. [Der Löwenmutige ward dieser Rede froh]
7265. [Darauf sprach Baruman: Ich sehe mehr als einen]
87. [Um Mitternacht, wenn sich des Poles Wagen drehn]
7366. [In Irans Lager war inzwischen Zelt an Zelt]
98. [So endet' ihren Gruß das Mondglanzangesicht]
7467. [Um seine Schultern nam ein Kleid nach Türkenart]
109. [Nach kurzer Freudennacht als an der Morgen brach]
7568. [Da saß beim frohen Fest, in Mitte Fackelscheins]
11Zweites Buch
7669. [So sprachen von dem Stern des Festes dort die Sterne]
1210. [Neun Monde waren schon Tehminen hingegangen]
7770. [Von Suhrabs Mutter ward inzwischen so geträumt]
1311. [Zu seiner Mutter kam der Knabe, sie zu fragen]
7871. [Send aber sendete den Blick umher des Luchses]
1412. [Doch Suhrab sprach: Wer birgt die Sonn im Weltenring?]
7972. [Doch Suhrab rief: O weh! gebrochen ist ins Rund]
1513. [Zu seiner Mutter sprach Suhrab, der junge Held]
8073. [Doch Rostem kam, als er vom weißen Schloß entrann]
1614. [Da stellte sich zuletzt ein alter Recke dar]
81Achtes Buch
1715. [Er sprachs, und stieg vom Ross, und gieng ins Haus zurück]
8274. [Doch als vom Morgen ward der Himmel aufgetan]
1816. [Dem Schah Afrasiab in Turan ward gesagt]
8375. [Da hob zu fragen an Suhrab: Dort in der Mitte]
1917. [Afrasiab, der Schah, nachdem er den Bericht]
8476. [Zu fragen fuhr er fort: Dort aber rechter Hand]
2018. [Da schrieb Afrasiab an Suhrab einen Brief]
8577. [Wes ist das grüne Zelt, aus Duft und Glanz gewebt]
2119. [Da hörte vom Gerücht Suhrab, daß Baruman]
8678. [Was fragt der Türke nach des Reiches Pehlewan?]
22Drittes Buch
8779. [Doch ungeduldig fuhr Suhrab zu fragen fort]
2320. [Da war ein Schloß, das hieß das Weiße Schloß im Land]
8880. [Hedschir sprach: Ei, was forscht so deine Ungeduld]
2421. [Mit scharfem Ritte kam der kühne Reck herbei]
8981. [Doch Suhrab rief voll Zorn: So willst du mich verhöhnen?]
2522. [Zur Antwort gab Hedschir: Verwegner, schweige still!]
9082. [Er stieg, von Zorn bewegt, hinab vom hohen Turm]
2623. [Doch von der Zinn hinweg und von der Jungfrau warf]
9183. [Suhrab vom Walle rief hinab ins Lager tief]
2724. [Er schwieg, und harrte stumm auf Tod nun oder Leben]
9284. [Zu Rostem, wo er saß im Zelte, kam der Bot]
2825. [Von Siegesfreude war das Türkenlager voll]
93Neuntes Buch
2926. [Sie kam alswie ein Mann den Berg herab vom Schloß]
9485. [Er ritt hinaus, wo ihn der gleichgeartete]
3027. [Auf einen Bogenschuß ritt er zu ihr hinan]
9586. [Doch näher kamen an die beiden Helden licht]
3128. [Doch Gurdafrid besann sich auch, als sie den Mann]
9687. [Da schwenkte sich im Zorn zur Linken ab Suhrab]
3229. [Er riefs, und übern Arm warf sie des Bogens Sennen]
9788. [Sie schieden sich, voll Weh der Vater, und das Kind]
3330. [Von ihrem Haupte quoll die Fülle dunkler Locken]
9889. [Nunmehr begannen sie, wie um sich zu erholen]
3431. [So sprach die Schmeichlerin, als sei sie seine Schwester]
9990. [Sie ritten nah sich auf den Leib, und legten Hand]
35Viertes Buch
10091. [Da stürzt' er sich, wie sich ein Wolf stürzt auf die Herde]
3632. [Im Schloßwall hinterm Tor, mit Sorgen und mit Trauer]
10192. [Sie giengen; finster ward das Angesicht der Luft]
3733. [Da neigte Gurdafrid sich von der Zinne droben]
10293. [Indess im Lager lag schon Rostem beim Gelag]
3834. [Sie sprachs, und schwieg, und stieg hinab vom Mauerkranz]
10394. [So sprach er, und sein Wort macht' alle Gäste staunen]
3935. [Zum heimgekehrten trat Baruman in der Nacht]
104Zehntes Buch
4036. [Weil dieß der weißen Burg im Lager ward gedroht]
10595. [Wie nun des Tages Pfau sein farbiges Gefieder]
4137. [Er schriebs und siegelte, und gab geschwind den Brief]
10696. [Zu ihm sprach Baruman, nachdem er still bedacht]
4238. [Wie sich ein Knabe müht, daß er den Baum ersteige]
10797. [Als beide Kämpfer nun erschienen auf dem Plan]
4339. [Da rief er seiner Schaar: Geschwind, und holet mir]
10898. [So sprach das Kind; ihm hatt aus Waßer, Luft und Flur]
4440. [Doch Suhrab gieng nunmehr im weiten Schloß umher]
10999. [Da rief Suhrab erzürnt: Wolan denn, alter Mann]
4541. [Zu dem in Liebeslust gefangnen jungen Mann]
110100. [Sie gürteten sich fest die Mitte, stülpten dicht]
4642. [So mahnte Baruman, und als darauf kein Wort]
111101. [Rostem, aufblickend, sah das nahe Ungemach]
47Fünftes Buch
112102. [Doch Rostem, als er war entbunden seiner Qual]
4843. [Doch zu Keikawus kam nach Istachar der Brief]
113Elftes Buch
4944. [Da saß der Schah und schrieb an Rostem einen Brief]
114103. [Zu Suhrab aber, der froh seiner Jagd nachgieng]
5045. [Er schrieb und siegelte den Brief mit buntem Wachse]
115104. [Auf einem Felsenthron saß dort der Geist und sah]
5146. [Ich denk an alte Zeit, vergeßen manches Jahr]
116105. [So unterhandelten sie dort um Rostems Kraft]
5247. [So sprach der alte Held in tiefbewegtem Sinn]
117106. [Suhrab sprach todeswund: O ungetreuer Mann!]
5348. [So rief der alte Held aus aufgeregter Seele]
118107. [Dumpf einen Augenblick in seines Jammers Füllen]
5449. [Am andern Morgen trat der Eidam reisefertig]
119108. [Dort das Zuschauerheer, nichts schauend in der Hülle]
5550. [Des andern Morgens trat der Bote reisefertig]
120109. [O Vater! eh mir fort das Leben rinnt, und dort]
5651. [Die Kunde kam zur Stadt, Rostem sei auf den Wegen]
121110. [Er sprachs, und Rostem schwieg; er öffnete den Mund]
5752. [So schnaubt' er, und vor Leid dem Tus das Herz zerbrach]
122Zwölftes Buch
5853. [Die Fürsten drängten aus dem Saal ihm hinterdrein]
123111. [Hilfeile flügelte des greisen Boten Fuß]
59Sechstes Buch
124112. [Tehemten gieng zurück zu seinem toten Sohn]
6054. [Die Fürsten sahn ihm nach, verstöreter Geberde]
125113. [So klagt' er in der Nacht, und um ihn klagend saßen]
6155. [Er sah ihn auf dem Thron in düsterm Unmut sitzen]
126114. [So klagt' er in der Nacht, da stieg der Tag empor]
6256. [So sprach der edle Greis und schwieg, doch Kawus nam]
127115. [Er sprachs, und rührete der Totendecke Rand]
6357. [Zu Rosse stiegen sie, und ritten bei der Nacht]
128116. [Ins Lager zog das Heer, und ab ward Zelt um Zelt]
6458. [Doch Rostem sprach: Er mag nach mir nur lange blicken!]
129117. [So sprach er, und Sewar gieng an die Sendung schnell]
6559. [Doch Guders sprach: Ist das, Rostem, dein letztes Wort?]
130118. [Und als vom Schlaf der Nacht war neu das Heer erwacht]