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„Haut die Kameraden raus!“ (Weltkrieg Erlebnisberichte Großband, Heft Nr. 150)
Ostfront, Januar 1942: Die 18. Panzer-Division in der Kesselschlacht von SuchinitschiBy Benjamin WagnerLength2h 28m
About this audiobook
Jahreswende 1941/42. Die Front der Heeresgruppe Mitte hatte sich stabilisiert. Die 18. Panzer-Division lag in ihrem Winterquartier. Nach einem erfolgreichen Angriff in Kosielsk im Dezember griff die russische 10. Armee in einer Frontlücke an und schloß die Kampfgruppe von Gilsa in Suchinitschi ein. Die 10.000 Einwohner zählende Stadt war am 7. Oktober 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt und zur Verteidigung eingerichtet worden. Als bedeutender Eisenbahnknotenpunkt, der auf der Strecke Moskau–Brjansk–Kiew lag, war Suchinitschi für beide Kriegsparteien äußerst wichtig.
Die Kampfgruppe Gilsa unter ihrem Kommandanten Generalmajor von Gilsa war in Suchinitschi am 29. Dezember 1941 mit den ersten Transporten der 216. Infanterie-Division und dem Stab des Infanterie-Regiments 396 eingetroffen. Die Kampfgruppe sollte dort stehende Heeresteile entlasten, konnte aber die Einschließung durch die Russen am 31. Dezember 1941 mit einer Kampfstärke von nur 3.400 Mann nicht verhindern. Der Kampfauftrag lautete aber weiterhin: „…der Ort ist unter allen Umständen zu halten.“
Der Russe griff in den ersten Januartagen sehr energisch an. Die Sowjets waren der Auffassung, die Verteidigung des Ortes schnell aus den Angeln heben zu können, was ihnen auch gelungen wäre, wenn nicht deutsche Truppen zu Hilfe geeilt wären. Die Verteidiger waren zu schwach, das Wetter unberechenbar, ein Ausbruch ohne Waffen und Artillerie hätte keine Aussicht auf Erfolg gehabt.
Die verstoßende 18. Panzer-Division unter dem Kommando von General Walther Nehring erhielt den Auftrag, auf Suchinitschi zuzustoßen und Verbindung zur Kampfgruppe Gilsa herzustellen. Hinter ihr verteidigte unter anderem die 208. Infanterie-Division und die Gruppe Kuzmany die immer länger werdende Nordflanke und den Nachschubweg gegen die 323. und 330. russische Schützendivision. Der Weg führte über Bukan, Bryni und Popkowo. Rund 300 Kilometer Anmarsch bei über 30 Grad unter null lagen vor den Soldaten Generalmajor Nehrings. Konnte bei dieser Wetterlage, nur unzureichend gegen die Kälte geschützt, zeitweise vom Troß getrennt, nur langsam vorstoßend, um die Kameraden der Infanterie nachziehen zu lassen, so ein Unternehmen überhaupt gelingen?
Für viele unvorstellbar, durchbrachen die Truppen am 24. Januar 1942 – trotz einer Rekordkälte von 45 Grad minus und Schneetreiben – den Einschließungsring gegen starke russische Kräfte; sie hatten tatsächlich ihre Kameraden herausgehauen…
Weltkrieg Erlebnisberichte Großband, Heft Nr. 150
Audiobook details
GenreAction and Adventure
Length2 hrs 28 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateOct 18, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Buchvorderseite
2Winter 1941/42: Die 18. Panzer-Division auf dem Weg zum Entsatz der Kampfgruppe Gilsa
3Kampf gegen die Kälte
4Verbissene sowjetische Gegenangriffe
5Der Kommandeur
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6„Haut die Kameraden raus!“
7Italienisches Strahljägerprojekt im Zweiten Weltkrieg
8Kampffahrzeug der deutschen Wehrmacht
9Berühmtes deutsches Kriegsschiff des Ersten Weltkrieges
10Deutscher Truppenführer des Zweiten Weltkrieges
11Schlacht des Spanischen Erbfolgekrieges
12Berühmtes britisches Geschütz des Zweiten Weltkrieges
13RITTERKREUZTRÄGER