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Der verschworene Haufen (Weltkrieg Erlebnisberichte Großband, Heft Nr. 152)
Ostwall 1943: Die 78. Sturm-Division in harten Rückzugskämpfen auf die Panther-West-StellungBy Benjamin WagnerLength2h 32m
About this audiobook
Elf Offensiven startete die Rote Armee von Mitte Oktober 1943 bis Ende März 1944 gegen die deutsche 4. Armee. Alle scheiterten. Die Verluste waren enorm. Doch sie nahmen der Roten Armee nicht die Kampfkraft, die im gleichen Zuge die deutsche Wehrmacht einbüßte. Der Westfront, der zentralen Heeresgruppe der Roten Armee, fiel die Aufgabe zu, nach den Offensiven in Stalingrad und am Kursker Bogen die Wehrmacht gen Westen zurückzudrängen. Ein Schwerpunkt dabei: die „Autobahnen“.
Längst hatten die Kriegsparteien erkannt, daß für Offensiven Verkehrsverbindungen besonders wichtig waren. Panzer, Artillerie, Truppen, der Troß – der Nachschub an die Front mußte zügig vonstatten gehen. Diese von den Deutschen als „Rollbahnen“ bezeichneten Wege quer durch Rußland waren von großer strategischer Bedeutung, auch die Rollbahn von Moskau nach Minsk.
Gotthard Heinrici, seit der verlorenen Schlacht um Moskau der Befehlshaber der deutschen 4. Armee, wußte um die Bedeutung dieser Verbindungen. Dem Defensivspezialisten Heinrici gelang es mehrfach, die Front zurückzunehmen und zu stabilisieren – erst im Frühjahr 1942, dann nach der sowjetischen Sommeroffensive 1943 knapp 50 Kilometer östlich des Dnjepr in der „Pantherstellung“.
Die Panther-Wotan-Linie sollte als robuste Barriere gegen den sowjetischen Vormarsch dienen und nutzte natürliche Geländeformationen wie Flüsse, Wälder und Berge, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu erhöhen. Sie erstreckte sich über ganz Osteuropa, von der Ostsee im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden. Doch bevor die Wehrmacht ihre Truppen auf die „Pantherstellung“ zurücknehmen konnte, begann die russische Westfront mit einem Großangriff bei Orscha, einer wichtigen Station an der Straße von Minsk nach Moskau. Auch die im 27. Dezember 1942 neuaufgestellte 78. Sturm-Division wird als linker Flügel der 9. Armee nach Orscha kommandiert, um insgesamt fünf Großangriffe entlang der Rollbahn abzuwehren. Hier stehen Oberfeldwebel Körner und seine Kameraden der 78. Sturm-Divison in den später als „Autobahnschlachten“ bekannten Kämpfen an vorderster Front. „Verschworener Haufen“ nennen sich die Infanteristen, die in erster Reihe kämpfen und als „Feuerwehr“ überall da einspringen müssen, wo der Roten Armee immer öfter der Durchbruch gelingt. Die „Pantherstellung“ soll den nötigen Zeitgewinn ermöglichen, Schutz bieten und die deutsche Kampfkraft erhalten – aber kann sie das wirklich?
Weltkrieg Erlebnisberichte Großband, Heft Nr. 152
Audiobook details
GenreAction and Adventure
Length2 hrs 32 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateOct 18, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Buchvorderseite
21943: Der Rückzug der 78. Sturm- Division auf die „Pantherstellung“
3Die Räumung des Orel-Bogens 1943
4Rückzug auf die „Hagenstellung“
5Rückzug auf die „Pantherstellung“
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6Gedenkstein für die 78. Infanterie-Sturm-Division
7Der verschworene Haufen
8Deutscher Truppenführer des Zweiten Weltkrieges — General der Infanterie Erwin Vierow
9Deutsches Panzerprojekt des Zweiten Weltkrieges — VK 16.02 „Leopard“
10Kampfflugzeug der Roten Armee — Tupolew SB-2
11Berühmte Schlacht des Zweiten Weltkrieges — Alam Halfa 1942
12Berühmte Spezialeinheiten des Ersten Weltkrieges — Die k.u.k. Sturmbataillone
13Deutsche Handwaffe des Zweiten Weltkrieges — Gewehr 41(W) & 41(M)
14RITTERKREUZTRÄGER