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Apokalypse Kirischi (Weltkrieg Erlebnisberichte Originalband, Heft Nr. 330)
Leningrader Blockade 1942: Die 21. Infanterie-Division im Kampf um den Brückenkopf von KirischiBy Joachim BrödelLength2h 27m
About this audiobook
Am 5. Juni 1942 war der Kampf um den von der 11. Infanterie-Division (ID) gehaltenen Brückenkopf Kirischi erneut aufgeflammt. Von diesem Tag an sollte es den gesamten Sommer und Herbst zu wechselvollen schweren Gefechten um den letzten deutschen Brückenkopf am Ostufer des Wolchows kommen. Immer wieder mußten sich die Truppen der 11. ID und ab Ende Juli der 21. ID gegen die mit Panzerunterstützung und einer gewaltigen Zahl an Artillerie vorgetragenen Angriffe der Roten Armee zur Wehr setzen. Auf sowjetischer Seite nutzte man die Operationen gegen Kirischi zur Erprobung des Masseneinsatzes von schweren Waffen aller Art, weshalb die um den Brückenkopf tobende Materialschlacht teilweise Formen wie im Ersten Weltkrieg an der Westfront annahm. Ab dem 5. Juni waren von den Sowjets nicht weniger als drei Heeres-Artillerie-Regimenter und vier Panzerbrigaden zusammen mit den Verbänden des VI. Garde-Schützenkorps gegen die angeschlagenen Einheiten der deutschen 11. ID im Einsatz. Ende Juli war die Widerstandskraft der eingesetzten Regimenter durch die mit starkem Artilleriefeuer und Panzerunterstützung vorgetragenen Angriffe der Roten Armee nahezu am Ende.
Daher wurde die weiter nördlich am Pogostje-Abschnitt stehende 21. ID Ende Juli mit ihren ersten Truppenteilen in den Kessel überführt, um die abgekämpfte 11. ID abzulösen. Schon vom ersten Tag an wurden die dorthin verlegten Truppenteile in die tobende Materialschlacht hineingezogen, die noch bis in den September hinein anhalten sollte. Gekämpft wurde in diesen Wochen hauptsächlich an der Südfront des Brückenkopfes, wo es den Sowjets noch kurz vor der Ablöse gelungen war, einen ersten Einbruch zu erzielen, den sie in der Folgezeit mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu einem Durchbruch erweitern wollten. Daß dies nicht gelang, war nicht zuletzt den in diesem Abschnitt haltenden Landsern der ostpreußischen 21. ID zu verdanken, an deren zähem Widerstandswillen jeder noch so stark geführte Angriff der Sowjets liegenbieb.Trotzdem brach die „Apokalypse“ über die Landser der 21. ID herein… gewaltig, blutig, unvorhersehbar.
Weltkrieg Erlebnisberichte Originalband, Heft Nr. 330
Audiobook details
GenreAction and Adventure
Length2 hrs 27 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateOct 18, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Buchvorderseite
2Apokalypse Kirischi
3RITTERKREUZTRÄGER