Length1h 35m
About this audiobook
Der vielfach talentierte Albrecht Dürer nimmt einen bedeutenden Platz in der Geschichte der deutschen Kunst ein. In einer Zeit, in der die italienischen Künstler die klassischen Techniken der Ölmalerei, Bildhauerei und Architektur zu neuen Höhen perfektionierten und dadurch glaubten, dass sie das wahre Kunstmonopol besäßen, widmete Dürer sich einem eher vernachlässigten Medium, dass nur im Buchdruck zur Anwendung kam. Er befreite Holzschnitt und Kupferstich von dieser einseitigen Rolle, führte beide Techniken zur Perfektion und räumte ihnen einen Platz im Olymp der angesehenen künstlerischen Techniken ein. Eine Leistung, die sogar Giorgio Vasari in seinen Biographien berühmter Künstler würdigte. In diesem Buch werden nicht nur die bekanntesten seiner Meisterstiche und Stichzyklen aufgeführt, sondern auch seinen weniger beachteten Aquarellen die nötige Aufmerksamkeit gewidmet.
Audiobook details
GenreOther
Length1 hr 35 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateDec 22, 2011
LanguageGerman
Table of contents
1DÜRER
2Einleitung
3Buchholzschnitte zu dem 1494 erschienenen Narrenschyff, sondern auch die ersten Kupferstiche. In
4Sein Leben
5Paris.
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6In dieser Familie hatte die Goldschmiedekunst durchaus Tradition: Albrecht Dürers Großvater war
7Wanderschaft ging, deren wichtigste Stationen Freiburg, Straßburg, Colmar und Basel waren. Und
8moralinsauren Tugendstolz vor und Dürer selbst begann, mit seinen “Buhlschaften” anzugeben. Kein
9British Museum, London.
10Aquarell und Gouache
11Kunsthalle, Bremen.
121498 der von der gleichnamigen Familie beauftragte Paumgartneraltar (1498-1503), ein trotz seiner
13einer Wiese, um 1526.
14Sonntagstracht, mit gestreifter Mütze, langen, wallenden Locken, ruhig und selbstbewusst gefalteten
15Händen und nach rechts gerichtetem Blick.
16Venedig: zum einen der nahezu unbezwingbare Drang, die Überlegenheit der italienischen Maler
17Aquarell und Gouache
18Musée du Louvre, Paris.
19Landschaft und Die große Kanone beweisen auch hier seine große Meisterschaft.
20sein. Dahinter verschwindet fast die phantastische, phantasieanregende Figur des einhörnigen
21Pelzrock, 1500.
22München.
23Landschaft, 1498.
24Tucher, um 1499.
25Museum, Wien.
26Öl auf Tafel, 49 x 37 cm.
27München.
28Madrid.
29abgebildeten Fahnenträger, und die das Kind umspielenden Engel sind auf Heinzelmännchengröße
30aber sicherlich das im Hintergrund eine möglicherweise nördliche Landschaft aufweisende, schon
31Öl auf Tafel, 50 x 36 cm.
32Musée du Louvre, Paris.
33deswegen, weil völlig ungerührt und
34Frau, um 1506.
35Staaliche Museen, Berlin.
36Monogramm die Jahreszahl 1500.
37Dürers Stärke und Vorliebe lagen sicherlich in der Darstellung von charaktervollen Männerköpfen.
38Die Holzschnitte
39Prado, Madrid.
40Musée du Louvre.
41gegliederten Gruppen und in dem vom grauenvollen Geschehen der Bestrafung der Konvertierten
42Die Kupferstiche
43Aquarell, Gouache und
44Silberstift, 11,5 x 16,7 cm.
45British Musuem, London.
46Säge, Zange und Zirkel verweisen auf künstlerische, der mathematisch genau berechenbare Polyeder
47im Mittelgrund als Abschluss häufig einen urdeutschen Buchenholzzaun vorsieht. Gerade die
48schmerzlichen Gesichtsausdruck des über Christus schwebenden Engels und dem offenbar
49an einem Fluss, 1495.
50Die Zeichnungen
