
Die Geisteswissenschaften - Grundlegung für das Studium der Gesellschaft und ihrer Geschichte
Lebensphilosophie, Hermeneutik und die Geschichte des SinnsBy Wilhelm DiltheyLength20h 56m
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Inhalt:
Metaphysik als Grundlage der Geisteswissenschaften Ihre Herrschaft und ihr Verfall
Das mythische Vorstellen und die Entstehung der Wissenschaft in Europa
Das religiöse Leben als Unterlage der Metaphysik
Anaxagoras und die Entstehung der monotheistischen Metaphysik in Europa
Die mechanische Weltansicht durch Leukipp und Demokrit begründet
Zeitalter der Sophisten und des Sokrates
Plato
Aristoteles und die Aufstellung einer abgesonderten metaphysischen Wissenschaft
Zersetzung der Metaphysik im Skeptizismus
Christentum, Erkenntnistheorie und Metaphysik
Augustinus
Die neue Generation von Völkern und ihr metaphysisches Stadium
Erster Zeitraum des mittelalterlichen Denkens
Die Theologie wird mit der Naturerkenntnis und der aristotelischen Wissenschaft vom Kosmos verknüpft
Die Geisteswissenschaften ein selbständiges Ganzes neben den Naturwissenschaften
Das Verhältnis dieses Ganzen zu dem der Naturwissenschaften
...
Aussonderung der Einzelwissenschaften aus der geschichtlich - gesellschaftlichen Wirklichkeit....
Wilhelm Dilthey (1833-1911) war ein deutscher Theologe, Gymnasiallehrer und Philosoph. Entgegen dem zu seiner Zeit stark verbreiteten Naturalismus entwickelte Dilthey ein lebensphilosophisches Fundament, welches das menschliche Leben und die Formen seines Ausdrucks nicht mehr nur nach Naturgesetzlichkeiten erklärte, sondern vielmehr die Eigengesetzlichkeit des menschlichen Geisteslebens zu verstehen suchte. Dilthey baute diesen Ansatz wissenschaftstheoretisch aus und formulierte in Abgrenzung zu den Naturwissenschaften eine Theorie der Geisteswissenschaften, als deren Begründer er gilt. Als deren Methode entwickelte er die Hermeneutik und die verstehende Psychologie in wesentlicher Weise weiter.
Audiobook details
GenrePhilosophy
Length20 hrs 56 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateSep 8, 2015
LanguageGerman
Table of contents
1Die Geisteswissenschaften - Grundlegung für das Studium der Gesellschaft und ihrer Geschichte
28Drittes Kapitel: Das religiöse Leben als Unterlage der Metaphysik. Der Zeitraum des mythischen Vorstellens
2An den Grafen Paul Yorck von Wartenburg
29Viertes Kapitel: Die Entstehung der Wissenschaft in Europa
3Vorrede
30Fünftes Kapitel: Charakter der ältesten griechischen Wissenschaft
4Erstes einleitendes Buch: Übersicht über den Zusammenhang der Einzelwissenschaften des Geistes, in welcher die Notwendigkeit einer grundlegenden Wissenschaft dargetan wird
31Zweiter Abschnitt: Metaphysisches Stadium in der Entwicklung der alten Völker
5I. Absicht dieser Einleitung in die Geisteswissenschaften
32Erstes Kapitel: Verschiedene metaphysische Standpunkte werden erprobt und erweisen sich als zur Zeit nicht entwicklungsfähig
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6II. Die Geisteswissenschaften ein selbständiges Ganzes neben den Naturwissenschaften
33Zweites Kapitel: Anaxagoras und die Entstehung der monotheistischen Metaphysik in Europa
7III. Das Verhältnis dieses Ganzen zu dem der Naturwissenschaften
34Drittes Kapitel: Die mechanische Weltansicht durch Leukipp und Demokrit begründet. Die Ursachen ihrer vorläufigen Machtlosigkeit gegenüber der monotheistischen Metaphysik
8IV. Die Übersichten über die Geisteswissenschaften
35Viertes Kapitel: Zeitalter der Sophisten und des Sokrates. Die Methode der Feststellung des Erkenntnisgrundes wird eingeführt
9V. Ihr Material
36Fünftes Kapitel: Plato
10VI. Drei Klassen von Aussagen in ihnen
37Sechstes Kapitel: Aristoteles und die Aufstellung einer abgesonderten metaphysischen Wissenschaft
11VII. Aussonderung der Einzelwissenschaften aus der geschichtlich - gesellschaftlichen Wirklichkeit
38Siebentes Kapitel: Die Metaphysik der Griechen und die gesellschaftlich-geschichtliche Wirklichkeit
12VIII. Wissenschaften der Einzelmenschen als der Elemente dieser Wirklichkeit
39Achtes Kapitel: Zersetzung der Metaphysik im Skeptizismus. Die alten Völker treten in das Stadium der Einzelwissenschaften
13IX. Stellung des Erkennens zu dem Zusammenhang geschichtlich-gesellschaftlicher Wirklichkeit
40Dritter Abschnitt: Metaphysisches Stadium der neueren europäischen Völker
14X. Das wissenschaftliche Studium der natürlichen Gliederung der Menschheit sowie der einzelnen Völker
41Erstes Kapitel: Christentum, Erkenntnistheorie und Metaphysik
15XI. Unterscheidung von zwei weiteren Klassen von Einzelwissenschaften
42Zweites Kapitel: Augustinus
16XII. Die Wissenschaften von den Systemen der Kultur
43Drittes Kapitel: Die neue Generation von Völkern und ihr metaphysisches Stadium
17XIII. Die Wissenschaften der äußeren Organisation der Gesellschaft
44Viertes Kapitel: Erster Zeitraum des mittelalterlichen Denkens
18XIV. Philosophie der Geschichte und Soziologie sind keine wirklichen Wissenschaften
45Fünftes Kapitel: Die Theologie wird mit der Naturerkenntnis und der aristotelischen Wissenschaft vom Kosmos verknüpft
19XV. Ihre Aufgabe ist unlösbar
46Sechstes Kapitel: Zweiter Zeitraum des mittelalterlichen Denkens
20XVI. Ihre Methoden sind falsch
47Siebentes Kapitel: Die mittelalterliche Metaphysik der Geschichte und Gesellschaft
21XVII. Sie erkennen nicht die Stellung der Geschichtswissenschaft zu den Einzelwissenschaften der Gesellschaft
48Vierter Abschnitt: Die Auflösung der metaphysischen Stellung des Menschen zur Wirklichkeit
22XVIII. Wachsende Ausdehnung und Vervollkommnung der Einzelwissenschaften
49Erstes Kapitel: Die Bedingungen des modernen wissenschaftlichen Bewusstseins
23XIX. Die Notwendigkeit einer erkenntnistheoretischen Grundlegung für die Einzelwissenschaften des Geistes
50Zweites Kapitel: Die Naturwissenschaften
24Zweites Buch: Metaphysik als Grundlage der Geisteswissenschaften Ihre Herrschaft und ihr Verfall
51Drittes Kapitel: Die Geisteswissenschaften
25Erster Abschnitt: Das mythische Vorstellen und die Entstehung der Wissenschaft in Europa
52Viertes Kapitel: Schlußbetrachtung über die Unmöglichkeit der metaphysischen Stellung des Erkennens
26Erstes Kapitel: Die aus dem Ergebnis des ersten Buchs entspringende Aufgabe
53Fußnoten
27Zweites Kapitel: Der Begriff der Metaphysik. Das Problem ihres Verhältnisses zu den nächstverwandten Erscheinungen