
Die Geisteswissenschaften - Grundlegung für das Studium der Gesellschaft und ihrer Geschichte
By Wilhelm DiltheyLength20h 55m
About this audiobook
In "Die Geisteswissenschaften - Grundlegung für das Studium der Gesellschaft und ihrer Geschichte" entfaltet Wilhelm Dilthey eine tiefgehende Analyse der Geisteswissenschaften und deren fundamentale Rolle in der Gesellschaft und ihrer historischen Entwicklungen. Dilthey kritisiert die naturalistische Perspektive der Naturwissenschaften und plädiert stattdessen für ein hermeneutisches Verständnis, das individuelle Erfahrungen und kulturelle Kontexte berücksichtigt. Sein literarischer Stil ist präzise und dennoch zugänglich, was es dem Leser ermöglicht, komplexe philosophische Konzepte nachzuvollziehen und deren Anwendung auf gesellschaftliche Phänomene zu erkennen. Wilhelm Dilthey (1833-1911), ein prominenter deutscher Philosoph und Historiker, gilt als einer der Begründer der modernen Geisteswissenschaften. Seine eigenen Erfahrungen als Teil der sich wandelnden deutschen Gesellschaft im 19. Jahrhundert prägten sein Denken und ließen ihn die Grenzen der empirisch orientierten Wissenschaften hinterfragen. Durch seine umfangreiche Auseinandersetzung mit Psychologie, Geschichte und Kultur versuchte er, ein eigenes epistemologisches Fundament für die Geisteswissenschaften zu schaffen, welches das Verstehen des Menschen und seiner Lebenspraxis im Fokus hat. Dieses Buch ist ein unverzichtbares Werk für Leserinnen und Leser, die ein tieferes Verständnis für die Komplexität menschlicher Erlebniswelten und deren historische Entwicklung erlangen möchten. Diltheys differenzierte Betrachtungsweise fordert dazu auf, kritisch über die eigenen kulturellen Prägungen nachzudenken und bietet wertvolle Einsichten, die auch in der heutigen Zeit von hoher Relevanz sind.
Audiobook details
GenrePsychology
Length20 hrs 55 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateDec 6, 2023
LanguageGerman
Table of contents
1An den Grafen Paul Yorck von Wartenburg
25Drittes Kapitel: Das religiöse Leben als Unterlage der Metaphysik. Der Zeitraum des mythischen Vorstellens
2Vorrede
26Viertes Kapitel: Die Entstehung der Wissenschaft in Europa
3I. Absicht dieser Einleitung in die Geisteswissenschaften
27Fünftes Kapitel: Charakter der ältesten griechischen Wissenschaft
4II. Die Geisteswissenschaften ein selbständiges Ganzes neben den Naturwissenschaften
28Erstes Kapitel: Verschiedene metaphysische Standpunkte werden erprobt und erweisen sich als zur Zeit nicht entwicklungsfähig
5III. Das Verhältnis dieses Ganzen zu dem der Naturwissenschaften
29Zweites Kapitel: Anaxagoras und die Entstehung der monotheistischen Metaphysik in Europa
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6IV. Die Übersichten über die Geisteswissenschaften
30Drittes Kapitel: Die mechanische Weltansicht durch Leukipp und Demokrit begründet. Die Ursachen ihrer vorläufigen Machtlosigkeit gegenüber der monotheistischen Metaphysik
7V. Ihr Material
31Viertes Kapitel: Zeitalter der Sophisten und des Sokrates. Die Methode der Feststellung des Erkenntnisgrundes wird eingeführt
8VI. Drei Klassen von Aussagen in ihnen
32Fünftes Kapitel: Plato
9VII. Aussonderung der Einzelwissenschaften aus der geschichtlich - gesellschaftlichen Wirklichkeit
33Sechstes Kapitel: Aristoteles und die Aufstellung einer abgesonderten metaphysischen Wissenschaft
10VIII. Wissenschaften der Einzelmenschen als der Elemente dieser Wirklichkeit
34Siebentes Kapitel: Die Metaphysik der Griechen und die gesellschaftlich-geschichtliche Wirklichkeit
11IX. Stellung des Erkennens zu dem Zusammenhang geschichtlich-gesellschaftlicher Wirklichkeit
35Achtes Kapitel: Zersetzung der Metaphysik im Skeptizismus. Die alten Völker treten in das Stadium der Einzelwissenschaften
12X. Das wissenschaftliche Studium der natürlichen Gliederung der Menschheit sowie der einzelnen Völker
36Erstes Kapitel: Christentum, Erkenntnistheorie und Metaphysik
13XI. Unterscheidung von zwei weiteren Klassen von Einzelwissenschaften
37Zweites Kapitel: Augustinus
14XII. Die Wissenschaften von den Systemen der Kultur
38Drittes Kapitel: Die neue Generation von Völkern und ihr metaphysisches Stadium
15XIII. Die Wissenschaften der äußeren Organisation der Gesellschaft
39Viertes Kapitel: Erster Zeitraum des mittelalterlichen Denkens
16XIV. Philosophie der Geschichte und Soziologie sind keine wirklichen Wissenschaften
40Fünftes Kapitel: Die Theologie wird mit der Naturerkenntnis und der aristotelischen Wissenschaft vom Kosmos verknüpft
17XV. Ihre Aufgabe ist unlösbar
41Sechstes Kapitel: Zweiter Zeitraum des mittelalterlichen Denkens
18XVI. Ihre Methoden sind falsch
42Siebentes Kapitel: Die mittelalterliche Metaphysik der Geschichte und Gesellschaft
19XVII. Sie erkennen nicht die Stellung der Geschichtswissenschaft zu den Einzelwissenschaften der Gesellschaft
43Erstes Kapitel: Die Bedingungen des modernen wissenschaftlichen Bewusstseins
20XVIII. Wachsende Ausdehnung und Vervollkommnung der Einzelwissenschaften
44Zweites Kapitel: Die Naturwissenschaften
21XIX. Die Notwendigkeit einer erkenntnistheoretischen Grundlegung für die Einzelwissenschaften des Geistes
45Drittes Kapitel: Die Geisteswissenschaften
22Zweites Buch: Metaphysik als Grundlage der Geisteswissenschaften Ihre Herrschaft und ihr Verfall
46Viertes Kapitel: Schlußbetrachtung über die Unmöglichkeit der metaphysischen Stellung des Erkennens
23Erstes Kapitel: Die aus dem Ergebnis des ersten Buchs entspringende Aufgabe
47Fußnoten
24Zweites Kapitel: Der Begriff der Metaphysik. Das Problem ihres Verhältnisses zu den nächstverwandten Erscheinungen