
Length7h 38m
About this audiobook
Seine eklektische Art machte William Morris (1834-1896) zu einem der eigenwilligsten und einflussreichsten Künstler des 19. Jahrhunderts. Er war gleichzeitig Maler, Architekt, Dichter, Kunstgewerbler, Ingenieur und Drucker und verstand es, den Federkiel genau so gut handzuhaben wie den Pinsel. Er brüskierte die viktorianische Gesellschaft mit ihrem industriellen Fortschrittsglauben und war keineswegs nur Erneuerer der Kunst und des Handwerks, sondern auch überzeugter Sozialreformer und Mitbegründer der sozialistischen Bewegung in England. Sein Lebensstil, seine Zugehörigkeit zu den Präraffaeliten, seine Tapeten- und Stoffentwürfe und seine idealistischen Utopien sind gleichermaßen Ausdruck seines Genies. Zusammen mit John Ruskin gründete er die Art-und-Crafts-Bewegung und war damit Wegbereiter für den Jugendstil- und den Bauhaus-Stil.
Arthur Clutton-Brock zeigt uns in diesem meisterhaften Essay über Morris' künstlerisches und dichterisches Werk die schmale Gratwanderung zwischen Vorstellung und Werk, zwischen Evolution und Revolution.
Audiobook details
GenreOther
Length7 hrs 38 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateMay 8, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1WILLIAM MORRIS
2Inhalt
3Hässlichkeit der vom Menschen geschaffenen Erzeugnisse, der in vergangenen Epochen gar nicht
4Vertreter der Bourgeoisie umgaben sich mit einer Fassade geschmackloser Prunkstücke. Die
5Zusammenwirken all dieser Qualitäten sowie der Verhältnisse der Gesellschaft, die sie
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6glasiert, 15,3 x 15,3 cm.
7Gegenstände zu erschaffen, sich dieser
81887 von William Morris entworfen.
9Einleitung
10Gebrauchsgegenstände aus menschlicher Hand, die in vergangenen Epochen schön, nun jedoch
11Handbemalte Keramikfliesen.
12Old Hall, Queens College, Cambridge.
13Menschen sind in ihrem Missbehagen genauso konservativ wie in anderen Belangen. Jede
14Einleitung
15Biografie zu erzählen, denn dies hat J. W. Mackail bereits
16Kindheit und Jugend
17dabei von liebenswürdigem Wesen.
18Victoria & Albert Museum, London.
19Studentenleben geführt. Dieser Freund war Edward Burne-Jones12, ein Studienanfänger, der von der
20Vorbereitung.
21Victoria & Albert Museum, London.
22Bürger anerkennt. Natürlich gab es eine Arbeitsteilung bei den verschiedenen Handwerkern der
23Birmingham Museums & Art Gallery, Birmingham.
24Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, vielmehr mögen sie nur dem ungefähren Verständnis dienen):
25An blauen Hügeln und Höhlen mit grünem Mund.)
26Tate Gallery, London.
27Rossettis Einfluss
28Architekten”, aber in seinen Augen produzierte er gotische Imitationen unter Lebensbedingungen, die
29Castle Museum, Norwich.
30Grund unterwirft sie sich bedingungslos einem Helden, der eine solche Vereinfachung verspricht.
31(für den Entwurf) und Morris & Co.
32Victoria & Albert Museum, London.
33Gedicht Defence of Guenevere durchaus
34Angelegenheit, die nur in einer gesunden Gesellschaft erfolgreich praktiziert werden konnte.
35der begüterten Schicht.
36Manieren. Die vergebliche Suche nach vernünftigen Möbeln frustrierte ihn dermaßen, dass er
37Tate Gallery, London.
38Victoria & Albert Museum, London.
39Geheimnisse einer Kunstform nach der anderen bei.
40Wertschätzung der Kunst der Bevölkerung der Großstädte fehlen.
41Ah! qu’elle est belle La Marguerite,’
42Ah! qu’elle est belle La Marguerite.)
43Victoria & Albert Museum, London.
44Kelmscott Manor, Oxfordshire.
45Architekt selbstständig gemacht hatte, ein Haus bauen.
46Privatsammlung.
47Feigheit und Grausamkeit abfinden.
48mit einem wissenschaftlichen Verständnis seiner eigenen Vorlieben und Abneigungen in der Kunst.
49Gartenkunst eine weitere häusliche Kunst, nicht ein Experiment in Hortikultur.
50Victoria & Albert Museum, London.