
Length8h 50m
About this audiobook
Mit einem Sechseinhalb-Meter-Boot um die Welt, zu dritt. Mit Kind. Eine Extremreise? Kann das gut gehen? Als die junge Familie losfährt – Sohn Andreas ist bei Antritt der Reise gerade mal drei Jahre alt –, ist sie voller Zweifel. Deshalb erzählt sie lieber niemandem von ihrem Vorhaben. Erst mal seh'n … Gemeinsam werden alle Schwierigkeiten gemeistert, das neu gekaufte, kaum getestete Boot "live" erprobt, die Freiheit der Meere auf kleinem Fuß genossen. Erste Höhepunkte werden ebenso intensiv erlebt wie immer wieder auftretende Ängste. Die Äquatortaufe: ausgefallen wegen Erschöpfung. 800 sm gegen den Wind zu kreuzen: die Hölle auf Erden. Maden im Proviant auf dem ersten Drittel des Pazifiks: Ekel und Resignation. Jeder Sturm: ein Grund mehr, aufzugeben. Und doch gibt es immer wieder die schönen Momente: die bewusst gesuchte Enge und Geborgenheit der Familie, das Paradies der Südseeinseln, die eigene Entwicklung. Und all dies in einem winzigen Boot, einem Serienbau mit Außenbordmotor, der neben der absoluten Minimalausrüstung maximal 200 Liter Trinkwasser und Proviant für höchstens 60 Tage fasst. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Es gibt nichts Schöneres, als zusammen mit einem Kind die Welt zu entdecken. In fröhlicher, durchaus selbstkritischer Art wird hier beschrieben, wie auch mit geringen Mitteln Träume verwirklicht werden können.
Audiobook details
GenreOther
Length8 hrs 50 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJan 3, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Hans Habeck
2Inhalt
3»Komm, hilf mir das Hoftor aufzuschieben«, sage ich zu Caro-
4lich einen beträchtlichen Aufpreis.
5leichteren Motor.«
Show all chaptersShow less
6»Ja, ihr habt Recht, warum eigentlich nicht?« Denn vom warmen
7Seitdem sprechen wir jeden Tag einmal, egal ob im Hafen oder
8men. Für heute reicht’s«
9Etap beim Händler abgeholt.
10Ich nehme ihre Hand und spüre, dass sie warm und ganz ruhig
11»Witziger Name«, bemerke ich und frage: »Dann seid ihr wahr-
12August.
13»Wir könnten oft ankern, statt in Marinas zu fahren. Dann brau-
14Über den Atlantik in die Karibik
15unterwegs und wir liegen immer noch hier.«
16»Meinetwegen. Kommen Sie an Bord«, antworte ich verschlafen.
17nicht viele Worte:
18»Hans, es wird wieder schlimmer«, sagt sie, ihre Stimme klingt
19Karibik und Panamakanal
20Carola ergänzt: »Hast du das Visum im Pass gesehen? Am größ-
21ganz alleine?«
22Knoten und hat auch keinen Rückwärtsgang.«
23Ruderbruch im Pazifik
24In strengem Ton fragt er: »Wer hat Ihnen erlaubt, hier zu
25»Ein richtiger Deutscher«, sagt der Hafenmeister in beifälligem
26habe.«
27lang!«
28Backbord.«
29Der lange Weg nach Australien
30»Aber warum hast du mich nicht gewarnt?«, frage ich verständ-
31Busse haben.
32la ein, »dort soll’s leichter sein, einen Job zu finden.«
33Entscheidung in Down Under
34überzeugt: »Ja.«
35Der Indische Ozean
36Carola erstaunt.
37schon. Seit ich aus Brisbane weggegangen bin.«
38»siebzig Cents. Hat Mama schon gezählt.«
39Fortan lassen wir den WAL unter kleiner Segelfläche laufen.
40In Sichtweite liegen die Flughafeninsel, die Kraftwerksinsel, die Gefängnisinsel und die Müllinsel.
41buti und gehen in der weiten, flachen Bucht vor Anker.
42»Die können doch wahrscheinlich keine lateinische Schrift
43»Ist ein sehr ungewohnter Anblick für mich«, sage ich vorsich-
44Zahnreinigung.«
45»Das kannst du nicht tun«, protestiert Carola, ist aber gleichzei-
46ich muss zum Hafen, zu meinem Boot.«
47Über so viel Naivität kann er nur den Kopf schütteln: »Ein Füh-