
Lebenserinnerungen
Intellektuelle Autobiographie: Lebensphilosophie, Deutscher Idealismus, ethischer Aktivismus und christliche Weltanschauung; Jenaer JahreBy Rudolf EuckenLength5h 43m
About this audiobook
Lebenserinnerungen entfaltet in präziser Komposition eine geistige Biographie: von der humanistischen Jugend über die Jenaer Professur bis zu öffentlichen Debatten, in denen Euckens Idee des geistigen Lebens und sein Aktivismus Kontur gewinnen. Persönliche Erfahrungen werden mit Zeitdiagnosen über Wissenschaft, Religion und Staat verschränkt; nicht Anekdote, sondern Begriffsgeschichte dominiert. Der nüchtern-essayistische Stil verbindet Argumentation mit kulturkritischen Miniaturen und verortet sich in der deutsch-idealistisch geprägten Memoirenform, reagierend auf Wilhelminismus und den Einschnitt von 1914. Rudolf Eucken (1846–1926), seit 1874 Professor in Jena und 1908 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, formte aus Philologie, Philosophie und Religionsphilosophie eine eigenständige Lebensphilosophie. Sein Widerstand gegen Naturalismus und Materialismus, ebenso Schriften wie Der Sinn und Wert des Lebens und Geistige Strömungen der Gegenwart, bilden den Horizont dieser Erinnerungen. Die Niederschrift dient der Bilanz eines pädagogisch und öffentlich wirkenden Gelehrten im Umbruch der frühen Weimarer Jahre. Empfohlen für Leserinnen und Leser, die Entstehungsbedingungen von Ideen historisch verstehen möchten: für Philosophie, Germanistik und die Kulturgeschichte der Moderne. Als prägnantes Primärdokument erschließt das Buch Institutionen, Netzwerke und Denkstile um 1900 und schärft den Blick für heutige Debatten über Wissenschaft, Sinn und Verantwortung.
Audiobook details
GenreBiography and Memoir, General Fiction
Length5 hrs 43 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateOct 20, 2025
LanguageGerman
Table of contents
1Vorwort
19Zweiter Teil
2Erster Teil
20Die Weiterentwicklung meines Lebens und Strebens
3Land und Leute
21Jena
4Aurich
22Geistige und philosophische Lage des damaligen Deutschlands
5Meine Eltern
23Das Mühen um eine Hauptrichtung
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6Erste Kinderjahre
241881–1890
7Nachbarstädte
25Die Grundlegung einer selbständigen Gedankenwelt und die Begründung eines eignen Hauses
8Inselreisen
26Die Durchbildung meiner Überzeugungen
9Häusliches Leben
27Weiterer Ausbau
10Das Auricher Gymnasium
28Erweiterung meines Wirkens über Deutschland hinaus
11Weitere Entwicklung
29Der Nobelpreis
12Schluß der Gymnasialzeit
30England
13Die Universitätsjahre
31Amerika
14Berlin
32Neue Aufgaben und weitere Pläne
15Husum
33Der Weltkrieg
16Zweiter Aufenthalt in Berlin
34Erwägungen
17Frankfurt (1869–1871)
35Ausklang
18Basel (1871–1874)
36Schluß