
Mature
Length4h 28m
About this audiobook
Dieses eBook: "Kandid" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Kandid oder der Optimismus ist eine 1759 unter dem Pseudonym Docteur Ralph erschienene satirischer Roman des französischen Philosophen Voltaire. Im Jahr 1776 erschien eine deutsche Übersetzung unter dem Titel Candide oder die beste aller Welten. Diese Satire wendet sich unter anderem gegen die optimistische Weltanschauung Gottfried Wilhelm Leibniz', der die beste aller möglichen Welten postulierte. Voltaire propagiert Skeptizismus und Pessimismus, die Leibniz' Postulat in den Kontext der Zeit rücken und in Frage stellen. Mit Witz, beißendem Spott und Ironie prangert Voltaire in seinem "conte philosophique" den überheblichen Adel, die kirchliche Inquisition, Krieg, Sklaverei und die naive Utopie des einfachen Mannes von einem sorglosen Leben an. Der einfach gestrickte Held Candide, der illegitime Neffe des westfälischen Barons Thunder-ten-tronckh, wird aus dem Heimatschloss verbannt, nachdem er mit der traumhaft schönen Prinzessin Cunégonde in flagranti ertappt worden ist. Die Vertreibung gerät ihm zur Verstoßung aus jenem Paradies, in dem ihm sein Lehrer Pangloss die Leibnizsche Theorie der "besten aller Welten" versucht näherzubringen.
Voltaire (1694-1778) war ein französischer Philosoph und Schriftsteller. Er ist einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung. In Frankreich nennt man das 18. Jahrhundert auch "das Jahrhundert Voltaires". Als Lyriker, Dramatiker und Epiker schrieb er in erster Linie für ein Publikum gebildeter Franzosen, als Erzähler und Philosoph für die gesamte europäische Oberschicht im Zeitalter der Aufklärung, deren Mitglieder für gewöhnlich die französische Sprache beherrschten und französische Werke zum Teil im Original lasen.
Audiobook details
GenrePhilosophy
Length4 hrs 28 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateAug 5, 2016
LanguageGerman
Table of contents
1Erstes Kapitel: Was maßen Kandide in einem schönen Schlosse erzogen und aus selbigem fortgejagt wird
17Siebzehntes Kapitel: Kandide kommt mit seinem Bedienten nach Eldorado. Was sie da gesehn
2Zweites Kapitel: Wie's Kandiden unter den Bulgaren geht
18Achtzehntes Kapitel: Was sie in Eldorado sahen
3Drittes Kapitel: Wie Kandide den Bulgaren entkam und wie's ihm nachher erging
19Neunzehntes Kapitel: Was ihnen zu Surinam begegnet, und wie Kandide mit Martinen bekannt wird
4Viertes Kapitel: Wie Kandide seinen alten Lehrmeister in der Philosophie, den Magister Panglos, wiederfand und was weiter geschahe
20Zwanzigstes Kapitel: Seeabenteuer Kandidens und Martins
5Fünftes Kapitel: Seesturm, Schiffbruch, Erdbeben, Schicksal des Magister Panglos, Kandidens und des Wiedertäufers Jakob Schwezinger
21Einundzwanzigstes Kapitel: Kandide und Martin nähern sich den französischen Küsten. Wovon sie sich unterhalten
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6Sechstes Kapitel: Probates Mittel der hochehrwürdigen Inquisition fürs Erdbeben, bestehend in einem schönen Autodafe, wobei Kandide den Staupbesen bekommt
22Zweiundzwanzigstes Kapitel: Was Kandiden und Martinen in Frankreich begegnet
7Siebentes Kapitel: Kandide wird von der Alten wohl gepflegt und findet unverhofft seine Geliebte
23Dreiundzwanzigstes Kapitel: Kandide und Martin kommen an die englischen Küsten; was sie dort sehn
8Achtes Kapitel: Baroneß Kunegundens Geschichte
24Vierundzwanzigstes Kapitel: Von Gertruden und Bruder Viola'n
9Neuntes Kapitel: Was sich mit Kunegunden, Kandiden, dem Großinquisitor und einem Juden zuträgt
25Fünfundzwanzigstes Kapitel: Besuch beim Signor Pocourante, Nobile di Venezia
10Zehntes Kapitel: Kandide, Kunegunde und die Alte kommen in einer gar schlimmen Lage zu Cadix an und schiffen sich ein
26Sechsundzwanzigstes Kapitel: Kandide und Martin speisten mit sechs Ausländern. Wer diese Ausländer waren
11Elftes Kapitel: Geschichte der Alten
27Siebenundzwanzigstes Kapitel: Kandidens Reise nach Konstantinopel
12Zwölftes Kapitel: Wie übel es der Alten weiter erging
28Achtundzwanzigstes Kapitel: Baron von Donnerstrunkshausen und Panglos erzählen, was ihnen bisher begegnet ist
13Dreizehntes Kapitel: Wie sich Kandide genötigt sahe, die schöne Kunegunde und die Alte zu verlassen
29Neunundzwanzigstes Kapitel: Was maßen Kandide Kunegunden und die Alte wiederfand
14Vierzehntes Kapitel: Wie Kandide und Kakambo in Paraguay von den Jesuiten aufgenommen werden
30Dreißigstes Kapitel: Schlußszene
15Fünfzehntes Kapitel: Weshalb Kandide den Bruder seines Mädchens tötet
31Dreißigstes Kapitel: Schlußszene
16Sechzehntes Kapitel: Zwei Mädchen und zwei Paviane stoßen unsern Reisenden auf. Wie's ihnen bei den Wilden, die Langohren genamst, ergeht