
Hans Sachs' ausgewählte poetische Werke
Restored Classics to Go EditionBy Hans SachsLength6h 11m
About this audiobook
Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung. Der Abschnitt eröffnet mit editorischen Vorbemerkungen und einem umfangreichen Inhaltsverzeichnis zu Hans Sachs' ausgewählten Werken, das seinen volkstümlichen, oft derben Ton ausdrücklich verteidigt und ihn als lange unterschätzten, bedeutenden Dichter der deutschen Literatur präsentiert. Die Sammlung ordnet Lieder, Spruchgedichte, Schwänke, Fabeln und Gespräche und macht die enorme thematische Spannweite sichtbar: Religion, Moral, Ehe, Bauernleben, Klerus, politische Zeitfragen und satirische Gesellschaftskritik greifen ineinander. Bereits die ersten Texte zeigen Sachs als scharfen Beobachter seiner Zeit, der persönliches Leid, Glaubensfragen und öffentliche Konflikte mit Witz, Lehrhaftigkeit und drastischer Bildsprache verbindet. Besonders prägnant sind die allegorisch-satirischen Stücke, in denen Tiere, Götter und Traumvisionen als Spiegel des Reiches dienen. Ob Wolf, Jupiter oder Merkur: Immer geht es um menschliche Schuld, den Verfall von Gemeinsinn und die Hoffnung auf Buße, Heilung und politische Erneuerung. Daneben stehen klagende und zugleich hoffnungsvolle Luther-Gedichte, die den Reformator ehren und seine Wirkung als religiöse Befreiung und Anstoß zu Frieden, Eintracht und Gemeinnutz deuten. Insgesamt entsteht das Bild eines Autors, der mit Spott, Ernst und religiös-politischem Pathos die Krisen seiner Epoche literarisch verdichtet.
Audiobook details
GenrePoetry, Literary Classics
Length6 hrs 11 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJun 19, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Hans Sachs
3735. Der Waldbruder mit dem Esel.
2Vorbemerkungen
3836. Heinz Widerborst.
31. Ein Buhlenscheidelied.Das erste Lied von H. Sachs. Wenn er Nr. 67 versichert, daß »Gloria patri, Lob und Ehr'« sein erstes Bar (Meistergesang) gewesen, so steht dies damit nicht im Widerspruch, weil vorstehendes Gedicht ein in einem Hoftone verfaßtes »Liebes-« kein »Meisterlied« ist.
3937. Die Wolfsklage über die bösen Menschen.
42. Der fünfte Psalm Davids.
4038. Ein artig Gespräch der Götter,
53. Der Wankelmüthige.
4139. Ein Epitaphium
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64. Glaubensbekenntniß.
4240. Das menschliche Herz ist einer Mahlmühl' gleich.
75. Wider den blutdürstigen Türken.Die Türken unter Soliman hatten bei Mohacs (1526) das Ungarnheer vollständig vernichtet und Ludwig II., König von Ungarn, war in der Schlacht gefallen. Als Nachfolger wurde von der einen Partei Johann Zapolya, von der andern Erzherzog Ferdinand gewählt, welcher letztere wirklich die Herrschaft gewann. Aber 1529 drangen die Türken wieder in Ungarn ein und zogen dann, nachdem sie Zapolya zum Throne verholfen, alles verheerend vor Wien, das sie vergeblich belagerten. Sie zogen ab, jedoch schon 1532 setzten sie durch einen neuen Einfall in Ungarn ganz Deutschland in Schrecken. Ein großes Reichsheer ward dem arg bedrängten Lande zu Hilfe geschickt und veranlaßte Soliman zum Rückzug.
4341. Kampfgespräch zwischen Frau Wollust und Frau Ehre.
86. Der Eiszapfen.Vgl. Pauli's Schimpf und Ernst (Univ.-Bibl. Nr. 945–46), S. 77.
4442. Schwank: Eulenspiegels Disputation mit einem Bischof ob dem Brillenmachen.Vergl. Pauli S. 154.
97. Das Schneckenhaus.
4543. Schwank: Das Unholdenbannen.
108. Der Römer und seine sechs Söhne.
4644. Gespräch: Sanct Peter mit den Landsknechten.
119. Die Ameise und die Grille.
4745. Schwank: Der Teufel läßt keinen Landsknecht mehr in die Hölle fahren.
1210. Der Abt im Wildbad.
4846. Schwank: Der Teufel nahm ein altes Weib zur Ehe.
1311. Die Biene mit der Spinne.
4947. Schwank: Sanct Peter mit der Geiß.
1412. Der kranke Edelmann.Vergl. Pauli, S. 23.
5048. Der Jungbrunn.
1513. Von dem frechen jungen Löwen.Vergl. Pauli, S. 15.
5149. Schwank: Der eigensinnige Mönch mit dem Wasserkrug.
1614. Der Teufel beim Tanz.
5250. Fabel: Das Zipperlein und die Spinne.
1715. Der Schwabe mit dem Rechen.
5351. Schwank: Die ungleichen Kinder Evä.Vergl. Nr. 22.
1816. Dankbarkeit dreier Thiere.
5452. Schwank: Die Fünsinger Bauern.
1917. Der Bauer mit der Säuhaut.
5553. Das Gesellenstechen.Gesellenstechen sind Kampfspiele der reichen Bürgersöhne nach Art der Ritterturniere.
2018. Das verwundete Tigerthier.
5654. Schwank: Der Mönch mit dem Kapaun.Vergl. Pauli S. 29.
2119. Die Zeichen des Regenwetters.
5755. Schwank: Der Mönch Zweifel mit seinem Heiligthum.
2220. Der Tod mit Cupidine.
5856. Schwank: Warum die Bauern nicht gerne Landsknechte beherbergen.
2321. Der falsche Notarius.
5957. Schwank: Der Müller mit dem Studenten.
2422. Die ungleichen Kinder Evä.
6058. Schwank: Woher die Männer mit den Glatzen ihren Ursprung haben.
25Drei Sprüche wider der Pfaffen Geiz.
6159. Schwank: Der gute Montag.Wir sagen heute: der blaue Montag.
2624. Die Bäuerin mit dem Eierimschmalz.
6260. Historia: Des Königs Sohn mit den Teufeln.
2725. Was die Ehe gut macht.
6361. Schwank: Von dem frommen Adel.Vergl. Pauli S. 43.
2826. Das Alphabet.
6462. Das künstliche Frauenlob.
2927. Der Stadtbuhler zu Augsburg.
6563. Schwank: Der Schneider mit dem Panier.
3028. Der unverschämte Straßenräuber.
6664. Fabel: Der faule Bauer mit seinen Hunden.
3129. Das Gold im Stab des Cydias.
6765. Schwank: Der Bauer mit dem bodenlosen Sack.
3230. Ein geistlich Lied wider die Bauchsorge.Es ist zwar bestritten, ob das Gedicht von H. S. ist, da das Lied aber eine große Verbreitung gefunden hat und die Gründe für und wider die Autorschaft unseres Dichters sich die Wage halten, theile ich es hier mit.
6866. Schwank: Der verlogene Knecht mit dem großen Fuchs.
3331. Historia.
6967. Summa aller meiner Gedichte
3432. Die wittenbergische Nachtigall, die man jetzt höret überall.
7070. 68. Die Werke Gottes sind alle gut, Wer sie im Geist erkennen thut.
3533. Ein Lobspruch der Stadt Nürnberg.
7169. Der Gesang der vollen Brüder.
3634. Das Schlaraffenland.
7270. Ein Klaggespräch über die bitter unglückliche Liebe.