
Die Facezien des Poggio Fiorentino
Restored Classics to Go EditionBy Gian Francesco Poggio BraccioliniLength6h 11m
About this audiobook
Die Facezie entfalten sich als farbige Sammlung kurzer Schwänke, Anekdoten und satirischer Episoden aus dem spätmittelalterlichen Italien. Im Zentrum stehen Geistliche, Ärzte, Mönche, Juristen, Kaufleute, Adlige, Frauen und Narren, die in komischen, oft derben Situationen mit Heuchelei, Begierde, Dummheit, List und sozialer Überlegenheit konfrontiert werden. Schon das Inhaltsverzeichnis signalisiert die breite Spannweite des Werks: von kirchlicher Satire und gelehrter Blamage über erotische Verwicklungen bis zu Alltagsbeobachtungen mit scharfer Pointe. Immer wieder werden Autoritäten, falsches Wissen und pedantische Formeln bloßgestellt, während einfache Menschen mit Witz und Schlagfertigkeit die Oberhand gewinnen. Zugleich verbinden sich Spott, moralische Belehrung und gelegentliche wundersame oder strafende Zeichen zu einem lebendigen Bild von Frömmigkeit, Aberglauben und menschlicher Torheit. Das Werk lebt von raschen Perspektivwechseln, überraschenden Wendungen und sprachlicher Pointierung und bietet einen bissigen, unterhaltsamen Blick auf die Gesellschaft und ihre Schwächen. Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung.
Audiobook details
GenreHumor
Length6 hrs 11 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateAug 12, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Einleitung des Übersetzers.
23. 1. Erste Geschichte. Von einem armen Schiffer aus Gaëta.
34. 2. Von einem Arzt, der Narren und Irrsinnige heilte.
45. 3. Von Bonaccio de' Guasci, der so spät aufstand.
56. 4. Von einem Juden, der sich hatte überreden lassen zum Christentum überzutreten.
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67. 5. Von einem Dummkopf, der glaubte, seine Frau habe zwei Scheiden.
78. 6. Von einer Witwe, die heftiges Verlangen nach einem Bettelmönch hatte.
89. 7. Von einem Bischof zu Pferd.
910. 8. Ein Wortspiel Zuccaros.
1011. 9. Von einem Stadthauptmann
1112. 10. Von einer Frau, die ihren Mann betrog.
1213. 11. Von einem Pfarrer, der nicht wußte, wann Palmsonntag war.
1314. 12. Von bäuerlichen Abgesandten, die von einem Bildschnitzer, bei dem sie einen Kruzifixus zu kaufen gedachten, gefragt wurden, ob sie ihn lebend oder tot wollten.
1415. 13. Ausspruch eines Koches gegenüber dem hochberühmten Herzog von Mailand.
1516. 14. Äußerung desselben Kochs zu dem gleichen berühmten Fürsten.
1617. 15. Derselbe Koch richtet eine Bitten an den gleichen Fürsten.
1718. 16. Von Giannozzo Visconti.
1819. 17. Ein Gegenstück von einem Schneider des Visconti.
1920. 18. Es beklagt sich jemand bei Facino Cane wegen eines Diebstahls.
2021. 19. Ermahnungen eines Kardinals an die päpstlichen Soldaten.
2122. 20. Der Patriarch bekommt eine gute Antwort.
2223. 21. Von Papst Urban VI.
2324. 22. Von einem Pfarrer, der dem Bischof anstatt des Ornats Kapaunen bringt.
2425. 23. Von einem meiner Freunde, der sich gekränkt fühlte, weil viele ihm vorgezogen wurden, die an Rechtschaffenheit und Wissen unter ihm standen.
2526. 24. Von einer geisteskranken Frau.
2627. 25. Von einem Weibe, das am Ufer des Po stand.
2728. 26. Von dem Abt von Settimo.
2829. 27. Von der schwangeren Schwester eines Bürgers von Konstanz.
2930. 28. Ein Wort Kaiser Sigismunds.
3031. 29. Ausspruch des Lorenzo, eines römischen Priesters.
3132. 30. Scherzhafte Betrachtung des Niccolò d'Anagni.
3233. 31. Von einem Wunder.
3334. 32. Ein anderes Wunder.
3435. 33. Ein weiteres Wunder.
3536. 34. Von einem andern Monstrum.
3637. 35. Hübscher Witz eines Spaßvogels über Papst Bonifaz.
3738. 36. Von einem Pfarrer, der einen kleinen Hund beerdigte.
3839. 37. Von einem Fürsten, der einen reichen Mann ungerechterweise anklagte.
3940. 38. Von einem Klosterbruder, der eine ganz kurze Predigt hielt.
4041. 39. Sehr witziger Rat, den Minaccio einem Bauern gab.
4142. 40. Antwort desselben Minaccio, der ein Spieler war.
4243. 41. Von einem armen Einäugigen, der Getreide kaufen wollte.
4344. 42. Von einem Manne, der seine kranke Frau um Verzeihung bat.
4445. 43. Von einer jungen Frau, die ihren Mann beschuldigte ungenügend versehen zu sein.
4546. 44. Von einem Prediger, der sich lieber mit zehn Jungfrauen als mit einer verheirateten Frau abgeben wollte.
4647. 45. Von Paolo, der die Lüsternheit einer Unerfahrenen erregte.
4748. 46. Von einem Beichtvater.
4849. 47. Witzige Antwort einer Frau.
4950. 48. Von einem Bettelmönch, der in Kriegszeit zu Bernardo vom Frieden sprach.
5051. 49. Etwas von Francesco Filelfo.