
Length5h 7m
About this audiobook
Als man Picasso an seinem Lebensabend einmal nach dem Unterschied zwischen Kunst und Erotik fragte, antwortete er nachdenklich: "Aber - es gibt keinen Unterschied." Wie andere vor der Erotik, so warnte er vor der Kunst: "Kunst ist niemals keusch, man müsste sie von allen unschuldigen Ignoranten fern halten. Leute, die nicht genügend auf sie vorbereitet sind, dürfte man niemals an sie heranlassen. Ja, Kunst ist gefährlich. Wenn sie keusch ist, ist sie keine Kunst."
Der Begriff der erotischen Kunst ist von einem Halo irrlichternder Begriffe umgeben. Kunst oder Pornographie, Sexus oder Eros, Obszönität oder Originalität - diese unscharfen Bestimmungs- und Abgrenzungsversuche vermengen sich so sehr, dass eine objektive Klärung beinahe unmöglich scheint... Wann kann man von "erotischer Kunst" sprechen?
Audiobook details
GenreOther
Length5 hrs 7 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateMay 8, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1EROTISCHE KUNST
2© Sirrocco, London, UK (English version) © Confidential Concepts, Worldwide, USA
3INHALTSVERZEICHNIS
4Eine Geographie der Lust
5Recht lässt sich sagen, dass das jahrtausendealte chinesische Denken in sexuellen Vorstellungen
Show all chaptersShow less
6Phantastische und Groteske schon früh zu voller Entfaltung gelangte.
7von Vernunft und Ekstase, begriff.
8Gitter der entstehenden Sexualwissenschaften eingefangen, so dass es heute der Wissenschaft nur
9ins Pornographische?
10Betttücher und Decken von mir abwarf.
11Erotische Kunst oder Pornographie?
12Pompeji ausgegrabenen Fresken, die der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht wurden. Als
13Es ist sogar denkbar, dass die leidenschaftlichsten Werke gerade wegen der kulturellen
14Hingabe und Selbstaufgabe, Aggression und Regression sind die nach wie vor lockenden
15Betrachtungsweisen, seien es kunsthistorische oder nach sexualwissenschaftlichen Stichworten
161665/66: Pierre de Bourdeille Seigneur de Brantôme, Das Leben der galanten Damen
17Farbradierungen. Erotik-Museum, Berlin.
18Studieren sind, müssen die vorkommenden Stellen und Geschichten, die einer Erklärung
19Sittsamste von der Welt sich dabei gehen lässt.
20Der Traum von der Orgie
21Für Dieter Engel Das Licht geht aus, die Orgie kann beginnen.
22An den Orgien wird offenkundig, dass die „typische Sexualität normaler Erwachsener” das
23Unzucht über.
24„Dionysos stand wieder auf als Teufel.
25westlichen Kultur nachweist.
26europäische Aristokratie mit sich riss.
27Folge, dass die selbstverständlich weiter bestehenden orgiastischen Lüste in Heuchelei erstickt wurden.
28auf dem Lande nachgeahmt wurde.
29stellte seine orgiastischen Vorlieben schamlos zur Schau.
30In Italien, Russland und Spanien wohnte dieser ungewöhnliche und außerordentliche
31Eine unbeschreibliche Orgie begleitet bei den Fidschi die Beschneidung, während der
32„Das orgiastische Lebensgefühl feiert in seinen alltäglichen wie in
33Periode ungeteilt ausübte.”
34„Sexuelle Tagträume”:
35Tage, die übrigens auch bei Neurotikern anzutreffen sind.”
36Decoussy, eine Freundin meiner Schwester Margot, die sich erkundigen sollte, warum ich
37Tür, die nur angelehnt war.
38„Lassen Sie mich, meine Schwägerin wartet draußen.”
39beiden Schwägerinnen. Es gelang mir nur mit Mühe, sie zu beruhigen.
40Sade oder Der Triumph der Einbildungskraft über die Vernunft
41rische Realität. Die Werke de Sades, dessen Welt lange Jahre durch Gefängnismauern
42von Sodom, die Einbildungskraft der Lebemänner zu entflammen, nicht die Sinneslust: „Man
43Während Faust zwischen Begierde und Genuss taumelt, verschmachten de Sades Freidenker
44der Leere treibt die Libertins panisch zu neuen Begierden.
45die Möglichkeiten der Libertinage selbst.
46unterschiedlichen Bilderserien, um 1925.
47Wasserfarbe.
48blieben. Seine Diskurse markieren die Schatten der Lumières: „Gerade wenn ich vernünftig
49Campingplatz, 1940.
50wie die Endlosigkeit der Sprache.”