„Die gefesselte Phantasie“ von Ferdinand Raimund ist ein Zauberspiel, das 1828 uraufgeführt wurde. Das Stück verbindet komische, fantastische und moralische Elemente, wie es für Raimunds Werke typisch ist. Im Zentrum steht die allegorische Figur der „Phantasie“, die gefesselt und in ihrer schöpferischen Kraft eingeschränkt wird. Durch märchenhafte Szenen, humorvolle Charaktere und zauberhafte Verwandlungen zeigt Raimund die Bedeutung von Kreativität, Freiheit und Menschlichkeit. Das Stück thematisiert den Konflikt zwischen Nüchternheit und Einbildungskraft und plädiert zugleich für ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Realität und poetischer Fantasie.