
Die erotische Dichtung der Römer
PhilologieBy Niklas HolzbergLength1h 7m
About this audiobook
AMOR IN ROMA
Die für das Sexualleben im antiken Rom gültige Ordnung ist dem Liebesgott eher feindlich gesinnt, weshalb die Verfasser erotischer Poesie eine Gegenwelt errichten.
CATULL (UM 55 V. CHR.)
Berühmt ist das Wechselbad seiner Gefühle in den Lesbia-Gedichten ("Ich hasse und liebe"). Als Spott- und Schmähdichter schreckt er vor Obszönitäten nicht zurück.
HORAZ (65 - 8 V. CHR.)
In der Rolle des Liebenden versucht er, Leidenschaft durch epikureische Seelenruhe auszugleichen, oder er spricht in der souveränen Haltung des erotisch Erfahrenen.
DIE ELEGIKER
Properz (2. Hälfte 1. Jh. v. Chr.), Tibull (gest. 18 v. Chr.) und Ovid (43 v. - um 17 n. Chr.) leben ganz für die Liebe, Ovid besonders für die damit verbundenen Freuden.
MARTIAL (40 - 104 N. CHR.)
In seinen Epigrammen verspottet er derb-obszön Abweichungen von der sexuellen Norm, spricht aber auch als Verliebter.
Audiobook details
GenreOther
Length1 hr 7 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateFeb 1, 2011
LanguageGerman
Table of contents
1Liebe – eine Bedrohung für den Staat
2Der gesellschaftliche Nutzen der Ehe
3Für Ehebruch der Frau drohte Verbannung
4Die römische Sexualordnung
5Der Mann – erfolgreich und mächtig
Show all chaptersShow less
6Frau – schwach und unbeherrscht
7Knabenliebe – ein Teil des Systems
8Verkehrte Rollen im Liebesgedicht
9Zyklen aus mehreren Gedichten formen einen Liebesroman
10Gaius Valerius Catullus
11In der Tradition der griechischen Spott- und Schmähdichtung
12Catull und Lesbia – Blume und Feldherr
13Quintus Horatius Flaccus
14Philosophie, Metapoesie und Sinnsprüche
15Ars poetica und Carmen saeculare
16Die Elegiker: Properz, Tibull und Ovid
17Ein eigenes Wertesystem als Gegenwelt zur römischen Gesellschaft
18Die „elegische Grundordnung“
19Die Macht des Dichters: Womanufacture
20Marcus Valerius Martialis
21Vom Minnesang zu Petrarca
22Die Augusteische Dichtung - Roms Beitrag zur Weltliteratur