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Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme
Volltextlesung von Axel Grube.By Hans JonasNarrated by Axel GrubeLength59m
About this audiobook
"... mein Mythos (radikalisiert) im Grunde nur die Idee des Zimzum, diesen kosmogonischen Zentralbegriff, der Lurianischen Kabbala. Zimzum bedeutet Kontraktion, Rückzug, Selbsteinschränkung. Um Raum zu machen für die Welt, mußte der En-Ssof des Anfangs, der Unendliche, sich in sich selbst zusammenziehen und so außer sich die Leere, das Nichts entstehen lassen, in dem und aus dem er die Welt schaffen konnte. (…) Nachdem er sich ganz in die werdende Welt hineingab, hat Gott nichts mehr zu geben: jetzt ist es am Menschen, ihm zu geben. Und er kann dies tun, indem er in den Wegen seines Lebens darauf sieht, daß es nicht geschehe, und nicht seinetwegen, daß es Gott um das Werdenlassen der Welt gereuen muß." (Hans Jonas: Gottesbegriff nach Auschwitz) "Wir wurden geschaffen, um im Paradies zu leben, das Paradies war bestimmt, uns zu dienen. Unsere Bestimmung ist geändert worden; daß dies mit der Bestimmung des Paradieses geschehen wäre, wird nicht gesagt." (Franz Kafka: Aphorismen)
Audiobook details
GenrePhilosophy
Length59 mins
Narrated byAxel Grube
FormatAudiobook
Publish dateJan 1, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Als mir mit der Ehre dieses Preises auch die Bürde (...)
10Sodann, als nächster Punkt, zeichnet der Mythos das Bild eines (...)
2Aber natürlich ist dies viel zu allgemein und unpersönlich (...)
11Eine beiläufige Folge der Idee des werdenden Gottes ist, daß (...)
3Hier ist nun einzuschalten, daß bei dieser Frage der Jude theologisch (...)
12Eng verbunden mit den Begriffen eines leidenden und eines werdenden (...
4Im Anfang, aus unerkennbarer Wahl, entschied der göttliche Grund (...)
13Und damit kommen wir zu dem, was vielleicht der kritischste Punkt (...)
5Und für Äonen ist sie sicher in den langsam arbeitenden (...)
14Doch neben diesem logischen und ontologischen gibt es einen mehr (...)
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6Aber man beachte, daß mit dem Leben zusammen der Tod kam (...)
15Bis hierher hat unser Argument um die Allmacht nicht mehr getan (...)
7Man bemerke ebenfalls, daß in der Unschuld des Lebens (...)
16Hierin also entfernt sich mein Spekulieren weit von ältester jüdischer (...)
8Und dann zittert er, da der Stoß der Entwicklung, von seiner eigenen (...)
17Und da erinnern wir uns, daß auch die jüdische Überlieferung (...)
9Soweit der hypothetische Mythos, den ich einst in anderer Sache (...)
18Verzichtend auf seine eigene