Hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein unbekannter, vermutlich syrischer Mönch und Philosoph des späten 5. oder frühen 6. Jahrhunderts. Er gab sich in seinen Schriften als Dionysius aus, der im 1. Jahrhundert vom Apostel Paulus in Athen bekehrt worden war (Apg 17,34). Durch die in der Antike nicht selten vorkommende Pseudepigraphie stellten sich Autoren in die Tradition großer Autoritäten, was als akzeptiertes Stilmittel galt.