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Nikolaus Schwarzkopf

Nikolaus Schwarzkopf (* 27. März 1884 in Urberach; † 17. Oktober 1962 in Darmstadt) war ein deutscher Schriftsteller. Nikolaus Schwarzkopf wurde 1884 als Sohn einer Näherin und eines Pflasterers geboren. Seine Jugend- und Studienjahre fielen noch in die Regierungszeit des letzten deutschen Kaisers. Er wurde Lehrer in Mainz, Neckarsteinach und Ockenheim. Dabei lehnte er es ab, Schüler mit dem Stock zu züchtigen (wie es seinerzeit üblich war und von Lehrern erwartet wurde). Er glaubte an das Gute in seinen Schülern und daran, dass man durch Bildung die Menschen zu einem würdigeren Leben führen könne. Dann fing er an, kleinere Geschichten zu schreiben und wurde Schriftsteller. Daher ließ er sich 1924 vorzeitig pensionieren und zog nach Darmstadt um. Dort – in der Nähe seines Heimatdorfes – entstanden in der Zeit der Weimarer Republik seine wichtigsten Werke. Diese wurden so erfolgreich, dass er seinen Lehrerberuf aufgeben und sich ganz seiner literarischen Arbeit widmen konnte. Es entstand u. a. sein bedeutendstes Werk, „Matthias Grünewald“, für das er 1930 den Georg-Büchner-Preis erhielt.