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Zur Genealogie der Moral. Eine Streitschrift
Volltextlesung von Axel Grube.By Friedrich NietzscheNarrated by Axel GrubeLength7h 47m
About this audiobook
"Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit, dass das Ressentiment selbst schöpferisch wird und Werthe gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der That, versagt ist, die sich nur durch eine imaginäre Rache schadlos halten. Während alle vornehme Moral aus einem triumphierenden Ja-sagen zu sich selber herauswächst, sagt die Sklaven-Moral von vornherein Nein zu einem "Außerhalb", zu einem "Anders", zu einem "Nicht-selbst": und dies Nein ist ihre schöpferische That. Diese Umkehrung des werthe-setzenden Blicks - diese nothwendige Richtung nach Aussen statt zurück auf sich selber - gehört eben zum Ressentiment: die Sklaven-Moral bedarf, um zu entstehn, immer zuerst einer Gegen- und Aussenwelt." (Friedrich Nietzsche: Zur Genealogie der Moral. Erste Abhandlung)
Audiobook details
GenrePhilosophy
Length7 hrs 47 mins
Narrated byAxel Grube
FormatAudiobook
Publish dateJan 1, 2012
LanguageGerman
Table of contents
11. Vorrede. Wir sind uns unbekannt, wir Erkennenden, wir selbst (...)
4015. Dies kam einmal auf eine verfängliche Weise Spinoza (...)
22. Meine Gedanken über die H e r k u n f t unserer moralischen Vorurteile (...)
4116. An dieser Stelle ist es nun nicht mehr zu umgehen, meiner (...)
33. Bei einer mir eigenen Bedenklichkeit, die (...)
4217. Zur Voraussetzung dieser Hypothese über den (...)
44. Den ersten Anstoss, von meinen Hypothesen über (...)
4318. Man hüte sich, von diesem ganzen Phänomen deshalb (...)
55. Im Grunde lag mir gerade damals etwas viel (...)
4419. Es ist eine Krankheit, das schlechte Gewissen, das (...)
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66. Dies Problem von Werthe des Mitleids (...)
4520. Das Bewußtsein, Schulden gegen die Gottheit zu haben, ist (...)
77. Genug, dass ich selbst, seitdem mir dieser Ausblick (...)
4621. Dies vorläufig im Kurzen und Groben über den (...)
88. — Wenn diese Schrift irgend Jemandem unverständlich ist (...)
4722. Man wird bereits errathen haben, was eigentlich mit dem (...)
9Erste Abhandlung - 1. — Diese englischen Psychologen, denen man (...)
4823. Dies genüge für alle Mal über die Herkunft (...)
102. Alle Achtung also vor den guten Geistern, die in (...)
4924. – Ich schließe mit drei Fragezeichen, man sieht (...)
113. Zweitens aber: ganz abgesehen von der historischen (...)
5025. – Aber was rede ich da? Genug! Genug!
124. — Den Fingerzeig zum rechten Wege gab mir die Frage (...)
511. Was bedeuten asketische Ideale? — Bei Künstlern (...)
135. In Hinsicht auf unser Problem, das aus guten Gründen (...)
522. Was bedeuten asketische Ideale? — Oder, dass ich(...)
146.VondieserRegel,dassderpolitischeVorrangsbegriff(...)
533. Dabei ist freilich jene andere Frage nicht zu umgehen (...)
157. — Man wir bereits errathen haben, wie leicht sich die (...)
544. Dass ich in einem solchen Falle, der vieles Peinliche hat (...)
168. — Aber ihr versteht das nicht? Ihr habt keine Augen (...)
555. — Was bedeuten also asketische Ideale? Im Falle (...)
179. — Aber was reden Sie noch von vornehmeren Idealen! (...)
566. Schopenhauer hat sich die Kantische Fassung des (...)
1810. Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit (...)
577. Hüten wir uns, bei dem Wort "Tortur" gleich düstere (...)
1911. Gerade umgekehrt also wie bei dem Vornehmen (...)
588. Man sieht, das sind keine unbestochnen Zeugen und (...)
2012. — Ich unterdrücke an dieser Stelle einen Seufzer und (...)
599. Ein gewisser Ascetismus, wir sahen es, eine harte und (...)
2113. — Doch kommen wir zurück: das Problem vom andren (...)
6010. In demselben Buche S.39 ist auseinandergesetzt, in (...)
2214. — Will jemand ein wenig in das Geheimnis hinab (...)
6111. Jetzt erst, nachdem wir den asketischen Priester in Sicht (...)
2315. Im Glauben woran? In der Liebe wozu? (...)
6212. Gesetzt, dass ein solch leibhafter Wille zur Contradiction (...)
2416. Kommen wir zum Schluss. Die beiden entgegengesetzten (...)
6313. Aber kehren wir zurück. Ein solcher Selbstwiderspruch (...)
2517. — War es damit vorbei? Wurde jener grösste aller (...)
6414. Je normaler die Krankhaftigkeit am Menschen ist (...)
26Zweite Abh. - 1. Ein Thier heranzüchten, das versprechen darf — (...)
6515. Hat man in aller Tiefe begriffen — und ich verlange (...)
272. Eben dasist die lange Geschichte von der Herkunft der (...)
6616. Man erräth nunmehr, was nach meiner Vorstellung der (...)
283. Sein Gewissen? ... Es lässt sich voraus errathen, dass (...)
6717. Ist er aber eigentlich ein Arzt, dieser asketische Priester (...)
294. Aber wie ist denn jene andre "düstre Sache", das (...)
6818. Viel häufiger als eine solche hypnotistische (...)
305. Die Vergegenwärtigung dieser Vertragsverhältnisse (...)
6919. Die Mittel des asketischen Priesters, welche wir bisher (...)
316. In dieser Sphäre, im Obligationen-Rechte also (...)
7020. Aber man wird mich schon verstanden haben: — Grund (...)
327. — Mit diesen Gedanken, nebenbei gesagt, bin ich durchaus (...)
7121. In Hinsicht auf diese ganze Art der priesterlichen (...)
338. Das Gefühl der Schuld, der persönlichen Verpflichtung, (...)
7222. Der asketische Priester hat die seelische Gesundheit (...)
349. Immer mit dem Maasse der Vorzeit gemessen (...)
7323. Das asketische Ideal hat nicht nur die Gesundheit (...)
3510. Mit erstarkender Macht nimmt ein Gemeinwesen die (...)
7424. — Und nun sehe man sich dagegen jene seltneren (...)
3611. — Hier ein ablehnendes Wort gegen neuerdings (...)
7525. Nein! Man komme mir nicht mit der Wissenschaft, wenn (...)
3712. Hier noch ein Wort über Ursprung und Zweck der Strafe (...)
7626. — Oder zeigte vielleicht die geammte moderne (...)
3813. — Man hat also, um zur Sache, nämlich zur Strafe (...)
7727. — Genug! Genug! Lassen wir diese Curiositäten und (...)
3914. Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig; ersichtlich (...)
7878 - 28. Sieht man vom asketischen Ideale ab: so hat der Mensch, (...)