
Mature
Length9h 27m
About this audiobook
Wie leben wir mit dem Tod? Was ist ein guter Tod? Was wird bleiben von uns?
Angesichts des Verlustes einer geliebten Person, im Bewusstsein der eigenen Endlichkeit erhält das Leben einen tieferen Sinn. Die positiven Einstellungen der Interviewten zum Tod überraschen.
In einfühlsamen Gesprächen mit der Journalistin Astrid Kofler erzählen unheilbar Kranke, Angehörige, Ärztinnen und Ärzte, Begleiterinnen der Hospizbewegung und Notfallseelsorge, Theologen, Therapeutinnen, Menschen unterschiedlichen Glaubens und Alters von ihren Hoffnungen und Ängsten, von Erfahrungen im Umgang mit Sterbenden und der Trauer danach.
Audiobook details
GenreSelf-Help, Spirituality and Religion
Length9 hrs 27 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateOct 23, 2023
LanguageGerman
Table of contents
1Introduction
22„Nur im Durchstehen von Leid, Enttäuschung und Trauer wachsen und reifen wir.“
2Titel
23„Ich hatte mich gedanklich auf den Tod vorbereitet. Dann ist er nicht eingetreten und ich dachte, okay, dann muss ich weitergehen.“
3Des Lebens heller Schatten, ein Plädoyer
24„Niemand soll allein sein müssen beim Sterben – mit Ausnahme jener, die dieses Alleinsein bewusst suchen.“
4„Die Trauer braucht Zeit.“
25„Die Liebe bleibt immer. Die geht über den Tod hinaus.“
5„Auf den Tod des eigenen Kindes kann man sich nicht vorbereiten.“
26„Wenn du nur im Bett liegst und gefüttert wirst. Ist das Leben?“
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6„Wir Palliativmenschen sind dazu da, den Rahmen zu gestalten.“
27„Wir bestehen aus mindestens zwei Seelen, die eine lebt und stirbt und die andere wird in den Kosmos, ins Universum entlassen.“
7„Das Loslassen von Kindheit an ins eigene Leben zu integrieren, empfinde ich als die sinnvollste Auseinandersetzung mit dem Sterben.“
28„Ich möchte so lange wie möglich leben, auch wenn ich nichts mehr tun kann.“
8„Wir Ärzte haben Grenzen, und die Medizin hat es verpasst, den Menschen das zu vermitteln.“
29„Ich habe nicht Angst vor dem Sterben. Wenn ich jetzt sterben würde, wäre ich bereit.“
9„Wir sterben nicht nur das eine Mal im großen Sterbemoment.“
30„Es war dieser Welt ähnlich, aber ich wusste, dass es nicht von dieser Welt ist.“
10„Ich kann Youens Suizid nicht ändern. Der war. Das ist so. Ich kann aber, wenn ich will, daraus etwas machen.“
31„Ohne Papi wäre ich nicht das, was ich bin.“
11„Wenn wir morgens aufstehen, wissen wir nicht, ob wir abends noch da sind.“
32„Die Menschheit stirbt aus, das ist evolutionär vorgesehen.“
12„Es hängt von unserer Klarheit und inneren Verwirklichung ab, wie bewusst die Erfahrung des Todes ist.“
33„Ich dachte, jetzt ist alles vorbei. Ich dachte, er stirbt.“
13„Es ist eine erhabene Würde, wenn ein Mensch am Ende sein Leben und die Welt segnen kann.“
34„Es ist normal, wenn jemand stirbt. Daraus muss man keine Show machen.“
14„Ich habe das immer wieder erlebt, dass Kinder sehr wohl wissen, dass der Tod ein natürlicher Moment des Lebens ist.“
35„Das Problem ist das Definitive. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, dann ist er weg, für immer.“
15„Der Tod ist ein Eröffnen.“
36„Er war das allerschönste Geschenk gewesen. Und lieber so, als ihn nicht gehabt zu haben.“
16„Tatsächlich wäre ich gerne älter geworden, aber es soll eben nicht sein.“
37„Der Glaube an ein Leben nach dem Tod hängt mit dem Gottesbild zusammen.“
17„Wenn Tiere sterben, trauern wir und diese Trauer äußert sich manchmal nicht anders als jene um einen geliebten Menschen.“
38„Zu einem Familiensystem gehören alle, die Lebenden, die Toten, aber auch die Verlorenen.“
18„Die Schwalben sind den ganzen Tag vor der Stube gekreist und er ist gestorben.“
39„Es gibt Menschen auf der Welt, die einfach nicht leben wollen.“
19„Es ist dann einfach vorbei.“
40„Sterbebegleitung ist Beziehungsarbeit.“
20„Seit ich Kinder habe, habe ich bewusster Angst vor dem Tod.“
41Danksagung
21„Ein Therapieabbruch ist etwas anderes als eine Euthanasie und auch etwas anderes als Suizid.“
42Die Autorin