About this audiobook
Mit eindringlicher Sensibilität erkundet Manuel García die dunkleren Räume des Begehrens – Orte, an denen Hingabe und Macht einander spiegeln. Seine Protagonisten suchen nicht nur Lust, sondern auch Identität im Spiel von Dominanz und Vertrauen. In der Titelgeschichte „Sexsklave“ steht ein junger Mann unter einer einsamen Straßenlaterne in einer französischen Vorstadt, das Herz zwischen Furcht und Erwartung. „Ich bin hier, um zu gehorchen“, denkt er, während Schritte aus dem Schatten treten.
Was folgt, ist weniger ein körperliches Ereignis als ein innerer Übergang: vom Zögern zur bewussten Entscheidung, sich selbst in den Augen eines anderen neu zu erkennen. García schreibt mit poetischer Intensität über die freiwillige Preisgabe von Kontrolle – und über die überraschende Würde, die in radikaler Offenheit liegen kann.