About this audiobook
Manuel García schreibt von jenen Augenblicken, in denen ein Blick genügt, um ein ganzes Leben infrage zu stellen. Seine Geschichten erkunden das fragile Gleichgewicht zwischen Neugier, Angst und dem heimlichen Wunsch, sich fallen zu lassen. In der Titelgeschichte folgt ein Mann einem lange gehegten Gedanken: der Versuchung, eine Grenze zu überschreiten, von der er nie sicher war, ob sie wirklich existiert. In einer stillen Wohnung, zwischen gedämpftem Licht und dem leisen Flimmern eines Bildschirms, sitzt er einem Fremden gegenüber.
Die Stille wird fast greifbar, als eine ruhige Stimme sagt: „Setz dich… und lass einfach geschehen, was geschieht.“ In diesem Moment beginnt etwas Unerwartetes: kein Sturm, sondern eine langsame Öffnung des Herzens. Und manchmal reicht ein einziger Abend, um zu verstehen, dass Verlangen nicht immer fragt, wer wir gestern waren.