„Romanzero“ von Heinrich Heine ist eine seiner bedeutendsten Gedichtsammlungen, erschienen 1851. Geschrieben im Pariser Exil, vereint das Werk persönliche Klage, politische Reflexion und historische Themen. In drei Büchern – „Historien“, „Lamentationen“ und „Hebräische Melodien“ – verarbeitet Heine seine Erfahrungen von Krankheit, Entfremdung und den politischen Umbrüchen seiner Zeit. Die Texte sind zugleich melancholisch und scharf, getragen von Heines unverwechselbarem Witz und seiner sprachlichen Musikalität. „Romanzero“ gilt als ein Spätwerk, das die existenzielle Tiefe seines dichterischen Schaffens offenbart.