
Paul Fleming: Gedichte
Restored Classics to Go EditionBy Paul FlemingLength2h 17m
About this audiobook
Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung. Paul Flemings Gedichte eröffnen den Blick auf eine der feinsinnigsten Stimmen des deutschen Barock: eine Dichtung von Klarheit, Musikalität und geistiger Spannung, in der sich persönliche Empfindung und Weltbewusstsein kunstvoll durchdringen. Seine Verse verbinden formale Vollendung mit einer seltenen Unmittelbarkeit und zeigen, wie sehr das barocke Schreiben von Vergänglichkeit, Maß und innerer Sammlung geprägt ist. Entstanden im 17. Jahrhundert, in einer Epoche religiöser, politischer und kultureller Erschütterungen, spiegeln Flemings Gedichte die poetische Disziplin und den Bildungsanspruch ihrer Zeit. Zugleich weisen sie über sie hinaus: in ihrer sprachlichen Eleganz, ihrem Rhythmus und ihrer präzisen Bildlichkeit entfalten sie eine Modernität, die bis heute anzieht. Die Texte stehen exemplarisch für die deutsche Barocklyrik, in der Gelehrsamkeit und Gefühl, Ordnung und Welterfahrung in spannungsvollem Gleichgewicht stehen. Dieses Werk richtet sich an Leserinnen und Leser, die klassische Lyrik nicht nur lesen, sondern in ihrer historischen Tiefe und sprachlichen Dichte erfahren möchten. Für Studierende, Liebhaber alter Literatur und alle, die die deutsche Dichtung in ihrer Entwicklung verstehen wollen, bietet es einen reichen Zugang zu Formen, Denkweisen und Ausdrucksmöglichkeiten einer prägenden Epoche. Paul Flemings Gedichte bleiben ein Zeugnis dafür, wie poetische Strenge menschliche Erfahrung nicht einengt, sondern ihr dauerhafte Gestalt verleiht.
Audiobook details
GenrePoetry
Length2 hrs 17 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJun 18, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Der CII. Psalm.
48Kapitel 49
2Der CXXX. Psalm.
4950. An Anemonen Nachdem er von Ihr gereiset war.
3Andacht.
50An Anemonen.
4Gedancken / über der Zeit.
51Kapitel 52
5Auff eines Kindes Ableben.
52An meinen Erlöser.
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6Auf H. Georg Glogers Med. Cand. Seeliges Ableben.
53Bekändtnüß.
7Loob eines Soldaten zu Rosse.
54Hephata.
8Loob eines Soldaten zu Fusse.
55Er hat alles wol gemacht.
910. In grooß Neugart der Reussen / m. dc. xxxjv.
56Bey einer Leichen.
1011. Elegie An sein Vaterland.
5758. Als der Kunstreiche Johann Rudolff Stadeler aus der Schweitz / auf dem Meydan zu Ispahan in Persien jämmerlich nieder- gesebelt ward.
1112. Grab-schrifft Eines jungen Bähren / der gehetzet worden war.
5859. Ueber Herrn Martin Opitzen auff Boberfeld sein Ableben.
12Auff Ihr Abwesen.
5960. Herrn Pauli Flemingi der Med. Doct. Grabschrifft / so er ihm selbst gemacht in Hamburg / den xxiix. Tag deß Mertzens m. dc. xl auff seinem Todtbette drey Tage vor seinem seel: Absterben.
13Danck-Lied.
6061. Dem Wolgebohrnen Herrn / Herrn Dietrich von dem Werder.
1415. Neue-Jahrs-Ode m. dc. xxxiij.
6162. Er beklagt die Enderung und Furchtsamkeit itziger Deutschen.
15Nach deß vj. Psalmens Weise.
62An sich
16Kapitel 17
63An die große Stadt Moskaw / als er schiede.
17Kapitel 18
6465. An den Fluß Moskaw / als er schiede.
1819. An H. Martin Christenien / über Ableben dessen Vatern / Mutter und Schwester.
65An Deutschland.
1920. Auf H. Johann Friedrich Schröters und Marien Magdalenen Weinmans Hochzeit. An das Frauenzimmer und Gesellschafft.
66An die Wolge zu Niesen.
20Braut-Lied.
6768. Auff den lustigen Flecken Rubar in Gilan / hinter den Caßbinischen Gebürgen / in welchem die Holst. Gesandschafft den xxiij. Jenner m. dc. xxxviij. im Rückzuge aus Persien übernachtete.
21Als etliche seiner Freunde von ihm zogen.
6869. Zu Terki in Zirkassen / im Rück-zuge aus Persien / auff eines seinen Nahmens Tag.
22Auff Abscheiden zweyer Vertrauten.
6970. Auff eines seinen Nahmens Tag In Astrachan geschrieben / m. dc. xxxviij. im Julio.
23Für eine Jungfrau.
7071. An seine Thränen / Als Er von Ihr verstossen war.
2425. Als die Fürstl. Holst. Gesandten mit dero Komitate von Moskaw nacher Persien auffbrachen.
71Auff Ihre Gesundheit.
2526. Ode An Herrn Grahmannen / als derselbte in Astrachan den m. dc. xxxijx. wie vorigen Jahres zu Ardefil in Persien von einer hitzigen höchst- gefährlichen Kranckheit wieder genaß.
72An Ihren Spiegel.
2627. Auff die Italiänische Weise: O fronte serena.
7374. An den West-wind / Daß Er Sie zu Ihm bringe.
27Madrigal.
74Er bittet Sie zu sich.
28Kapitel 29
75An den Mohn.
29Wie er wollte geküßet sein.
76Zur Zeit seiner Verstossung.
30Kapitel 31
77An Dulkamaren.
31Kapitel 32
7879. Als Er wieder mit Ihr auß- gesöhnet war.
32Kapitel 33
7980. An Kandien / Daß es Ihm unmöglich sey / Ihr zu theile zu werden.
33Kapitel 34
80Ueber Gedächtnüß seiner ersten Freundinn.
34Kapitel 35
81An Balthien.
35Kapitel 36
8283. Er redet die Stadt Moskaw an / Als er ihre vergüldeten Thürme von fernen sahe.
36Kapitel 37
83An Adelfien.
3738. An Basilenen Nach dem Er von Ihr gereiset war.
84An Makarien.
38Kapitel 39
85An Anemonen.
39Kapitel 40
86Er verwundert sich seiner Glückseeligkeit.
40Kapitel 41
87Als Er Sie schlafend funde.
41Kapitel 42
8889. An den Ort / da Er Sie erstlich ümmfangen.
42Kapitel 43
89Von sich selber.
43Kapitel 44
90An Amorn.
44Kapitel 45
91Auff ihr Verbündnüß.
45Kapitel 46
92An seinen Ring.
46Kapitel 47
9394. An das Jahr / daß es doch balde verlaufe.
47Kapitel 48
94Auf den Tod eines Kindes