
Nikomachische Ethik
Restored Classics to Go EditionBy AristotelesLength12h 10m
About this audiobook
Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung. Die Nikomachische Ethik eröffnet einen der einflussreichsten Denkwege der europäischen Geistesgeschichte: Sie fragt nicht nach bloßer Regelbefolgung, sondern nach dem guten Leben selbst. In knapper, zugleich weit ausgreifender Form entfaltet das Werk eine Philosophie der Tugend, des Maßes und der charakterlichen Bildung, die bis heute Maßstäbe für moralisches Denken setzt. Es zeigt, dass Glück nicht als flüchtiger Zustand zu verstehen ist, sondern als gelingende Tätigkeit der Seele im Einklang mit Vernunft und Haltung. Entstanden im 4. Jahrhundert v. Chr. im Umfeld der klassischen griechischen Philosophie, gehört die Ethik zu den zentralen Schriften des Aristoteles, dessen Denken die abendländische Tradition nachhaltig geprägt hat. Das Werk ist ein Schlüsseltext der Antike und zugleich ein lebendiges Dokument jener intellektuellen Ordnung, in der Ethik, Politik und Anthropologie untrennbar miteinander verbunden sind. Seine Wirkung reicht von der Scholastik über die Aufklärung bis in die moderne Tugendethik. Für Studierende der Philosophie, Leserinnen und Leser klassischer Texte sowie alle, die sich mit Fragen nach Charakter, Verantwortung und Lebensführung beschäftigen, bietet diese Schrift einen außerordentlichen Gewinn. Sie schärft den Blick für die Bedingungen menschlicher Vollendung und lädt dazu ein, Ethik nicht als starres Gebot, sondern als Kunst der inneren Form zu begreifen. Ihr bleibender Wert liegt in der stillen, aber beharrlichen Einsicht, dass ein gutes Leben nicht gefunden, sondern geformt wird.
Audiobook details
GenrePhilosophy
Length12 hrs 10 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJun 15, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Einleitung.
68Fünfzehntes Kapitel.
2Erstes Kapitel.
69Erstes Kapitel.
3Zweites Kapitel.
70Zweites Kapitel.
4Drittes Kapitel.
71Drittes Kapitel.
5Viertes Kapitel.
72Viertes Kapitel.
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6Fünftes Kapitel.
73Fünftes Kapitel.
7Sechstes Kapitel.
74Sechstes Kapitel.
8Siebentes Kapitel.
75Siebentes Kapitel.
9Achtes Kapitel.
76Achtes Kapitel.
10Neuntes Kapitel.
77Neuntes Kapitel.
11Zehntes Kapitel.
78Zehntes Kapitel.
12Elftes Kapitel.
79Elftes Kapitel.
13Zwölftes Kapitel.
80Zwölftes Kapitel.
14Dreizehntes Kapitel.
81Dreizehntes Kapitel.
15Erstes Kapitel.
82Erstes KapitelMit dem 7. Buche beginnt ein neuer großer Abschnitt, wenn man will, der letzte Teil der Ethik. Nachdem also bisher von den moralischen und dianoëtischen Tugenden die Rede war, wird jetzt zuerst von der Enthaltsamkeit gehandelt, die eine unvollkommene Tugend ist, und von ihrem Gegenstande, der Lust und der Unlust, 7. Buch; dann von der Freundschaft, einer Wirkung und Frucht der Tugend, 8. und 9. Buch; und zuletzt von der Glückseligkeit, dem Ziele der Tugend, 10. Buch. Man kann freilich auch das 10. Buch als Wiederaufnahme und Abschluß der Erörterung im 1. Buch bis an das 13. Kap. betrachten. Dann ist das 10. Buch der letzte Teil der Ethik, Buch l, Kap. 13 und das folgende der 2. Teil, und das vorausgehende der 1. Teil. Dieser 1. Teil handelt von der Glückseligkeit mit dem vorläufigen Ergebnis, daß sie eine Betätigung der Tugend ist, der 2. von der Tugend und den Tugenden, und der 3. zeigt, welche und was für eine Tugend es ist, deren Betätigung die Glückseligkeit ausmacht. Auf jeden Fall stellt sich die ganze Ethik als einen Traktat von der Tugend und Glückseligkeit dar. .
16Zweites Kapitel.
83Zweites Kapitel.
17Drittes Kapitel.
84Drittes Kapitel.
18Viertes Kapitel.
85Viertes Kapitel.
19Fünftes Kapitel.
86Fünftes Kapitel.
20Sechstes Kapitel.
87Sechstes Kapitel.
21Siebentes Kapitel.
88Siebentes Kapitel.
22Achtes Kapitel.
89Achtes Kapitel.
23Neuntes Kapitel.
90Neuntes Kapitel.
24Erstes Kapitel.
91Zehntes Kapitel.
25Zweites Kapitel.
92Elftes Kapitel.
26Drittes Kapitel.
93Zwölftes KapitelDiese letzten 4 Kapitel des 7. Buches der Ethik, die von der Lust handeln, hat man dem Aristoteles absprechen zu sollen geglaubt. So schon der griechische Kommentator Aspasius im 1. christlichen Jahrhundert, der sie dem Eudemus zuschreibt. Susemihl hat sie darum in Klammern gesetzt. Von der Lust handelt nämlich Aristoteles auch im Anfang des 10. Buches. Indessen konnte er gar wohl dieselbe Sache zweimal je unter verschiedenem Gesichtspunkte erörtern. Beide Male bespricht er die Lust zwar letzten Ends in ihrem Verhältnis zur Tugend und Glückseligkeit, also dem Endziele des Menschen. Aber das erste Mal hat er mehr die sinnliche und körperliche, das zweite Mal mehr die geistige Lust im Auge, jene Lust, die als natürliche Zugabe und Ausfluß des Denkens und der Tugendübung mit der menschlichen Bestimmung unmittelbar zusammenfällt. Die Erörterung an unserer Stelle steht auch ganz passend; sie schließt sich an die Lehre von der Enthaltsamkeit an, die es ja gleich der Mäßigkeit mit der Lust, der leiblichen, zu tun hat. .
27Viertes Kapitel.
94Dreizehntes Kapitel.
28Fünftes Kapitel.
95Vierzehntes Kapitel.
29Sechstes Kapitel.
96Fünfzehntes Kapitel.
30Siebentes Kapitel.
97Erstes Kapitel.
31Achtes Kapitel.
98Zweites Kapitel.
32Neuntes Kapitel.
99Drittes Kapitel.
33Zehntes Kapitel.
100Viertes Kapitel.
34Elftes Kapitel.
101Fünftes Kapitel.
35Zwölftes Kapitel.
102Sechstes Kapitel.
36Dreizehntes Kapitel.
103Siebentes Kapitel.
37Vierzehntes Kapitel.
104Achtes Kapitel.
38Fünfzehntes Kapitel.
105Neuntes Kapitel.
39Erstes Kapitel.
106Zehntes Kapitel.
40Zweites Kapitel.
107Elftes Kapitel.
41Drittes Kapitel.
108Zwölftes Kapitel.
42Viertes Kapitel.
109Dreizehntes Kapitel.
43Fünftes Kapitel.
110Vierzehntes Kapitel.
44Sechstes Kapitel.
111Fünfzehntes Kapitel.
45Siebentes Kapitel.
112Sechszehntes Kapitel.
46Achtes Kapitel.
113Erstes KapitelNachdem das 8. Buch von dem Wesen und den Arten der Freundschaft gehandelt hat, bespricht das 9. gewisse Eigentümlichkeiten und Wirkungen derselben und löst einige die Freundschaft betreffende Zweifel. .
47Neuntes Kapitel.
114Zweites Kapitel.
48Zehntes Kapitel.
115Drittes Kapitel.
49Elftes Kapitel.
116Viertes KapitelNachdem die drei ersten Kapitel dieses neunten Buches von Erhaltung und Auflösung der Freundschaft gehandelt haben, handeln die folgenden vier von ihren Wirkungen oder ihrer Betätigung. Das vierte K. lehrt, daß die Freundschaft sich einmal in Wohltun, dann in Wohlwollen, endlich in Eintracht betätigt. Diese drei Dinge werden dann in den folgenden drei Kapiteln eingehender besprochen, im fünften das Wohlwollen, im sechsten die Eintracht, im siebenten das Wohltun. .
50Zwölftes Kapitel.
117Fünftes Kapitel.
51Dreizehntes Kapitel.
118Sechstes Kapitel.
52Vierzehntes Kapitel.
119Siebentes Kapitel.
53Fünfzehntes Kapitel.
120Achtes KapitelBisher war von Erhaltung und Aufhebung der Freundschaft so wie von ihrer Äußerung in Gesinnung und Werk die Rede. Nun werden einige Zweifel über sie erörtert und entschieden, und zwar zuerst in 2 Kapiteln Zweifel, die den Liebenden, und dann zweitens solche, die den Geliebten betreffen, und so wird denn in Kapitel 8 nach der Liebe gefragt, die der Liebende zu sich selbst hat, in Kapitel 9 nach der Liebe, die er zu anderen hat. .
54Erstes Kapitel.
121Neuntes Kapitel.
55Zweites Kapitel.
122Zehntes Kapitel.
56Drittes Kapitel.
123Elftes Kapitel.
57Viertes Kapitel.
124Zwölftes Kapitel.
58Fünftes Kapitel.
125Erstes Kapitel.
59Sechstes Kapitel.
126Zweites Kapitel.
60Siebentes Kapitel.
127Drittes Kapitel.
61Achtes Kapitel.
128Viertes Kapitel.
62Neuntes Kapitel.
129Fünftes Kapitel.
63Zehntes Kapitel.
130Sechstes Kapitel.
64Elftes Kapitel.
131Siebentes Kapitel.
65Zwölftes Kapitel.
132Achtes Kapitel.
66Dreizehntes Kapitel.
133Neuntes Kapitel.
67Vierzehntes Kapitel.
134Zehntes Kapitel.