„Märchen und Sagen“ von Ernst Moritz Arndt ist eine Sammlung volkstümlicher Erzählungen, die auf mündlichen Traditionen basieren und 1816 erschien. Die Geschichten verbinden fantastische Motive mit regionalen Legenden, in denen Naturgeister, Tiere, Helden und Dämonen auftreten. Arndt bewahrte damit nicht nur einen Schatz an Volksdichtung, sondern verlieh den Stoffen auch eine romantische Prägung, die die Nähe zur Natur und die geheimnisvolle Dimension des Menschseins betont. Die Sammlung gilt als ein wichtiges Zeugnis romantischer Volks- und Märchenliteratur.