
Leiden und Freuden eines Schulmeisters
By Jeremias GotthelfLength29h 22m
About this audiobook
Dieses eBook: "Leiden und Freuden eines Schulmeisters" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Jeremias Gotthelf (1797-1854) war das Pseudonym des Schweizer Schriftstellers und Pfarrers Albert Bitzius. Seine Romane spiegeln in einem zum Teil erschreckenden Realismus das bäuerliche Leben im 19. Jahrhundert. Mit wenigen starken, wuchtigen Worten konnte er Menschen und Landschaften beschreiben. Gotthelf verstand es wie kaum ein anderer Schriftsteller seiner Zeit, die christlichen und die humanistischen Forderungen in seinem Werk zu verarbeiten.
Aus dem Buch:
"Ich widerredete dem Pfarrer nicht. Aber als er fort war, kam mir allerhand in Sinn, das ich ihm hätte sagen sollen. Nun stiegen mir auch die Bauren selbst auf den Hals und lästerten fürchterlich, daß ich sie vom rechten Glauben abbringen wolle und wahrscheinlich die Bibel nie gelesen hätte. Wenn die Sonne stille stünde, so hätte Josua sie nicht brauchen stille stehen heißen, und dann würden wir sie auch Tag und Nacht sehen, sagten sie. Und wer lehre, die Erde gehe ringsum, dem gehe sein Gring z'ringset-um, aber nicht die Erde. Wenn wir z'ringset-um gingen und nachts unten wären, so würde ja in keinem Brunnentrog mehr Wasser sein am Morgen, und da sei ja das Wasser das gleiche am Morgen und am Abend."
Audiobook details
GenreLiterary Classics
Length29 hrs 22 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateNov 2, 2015
LanguageGerman
Table of contents
1Von großer Betrübnuß und Elend.
34Der erste Winter im neuen Amte..
2Von Mater und Mutter.
35Ach Gott! wenn die Liebe nicht wär, wie vernünftig man wär!
3Wie es Vater und Mutter mit den Kindern hatten.
36Wie eine Wäscherin zum praktischen Professor wird.
4Wie ich um mein Kronprinzentum komme.
37Von den Verdrießlichkeiten eines Bräutigams.
5Wie ich aus einem Erbprinzen ein Schulprinz werde.
38Von den Verhandlungen über Hochzeittag und Ehesteuer.
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6Wie ich auch um dieses Prinzentum komme.
39Wie die Leute uns in die Mäuler nehmen.
7Wie das Vaterhaus mir zum Diensthause gemacht wird.
40Wie ich mit Mädeli auf Reisen gehe.
8Wie ein alter Freund dem armen Weberknechtlein einen Ausweg zeigt.
41Wie ich am Vorabend wichtiger Ereignisse stand.
9Wie es mir im Kopfe rundum und endlich mit mir ins Schulmeisteramt geht.
42Der Hochzeittag.
10Der Abschied.
43Der Maienmorgen des Lebens.
11Wie es mir als Schulmeister-Adjutanten erging.
44Wie eine junge Frau die Auszehrung hat.
12Wie ich nach Brot und endlich auf die Stör gehe.
45Von Vaterfreuden und Vatersorgen.
13Wie ich Schulmeister lerne auf die alte Mode.
46Wenn Not auch kömmt, Wenn nur nicht die Liebe von dannen rennt!.
14Alleluja! Endlich!
47Je gewaltiger die Not an uns geht, Desto näher der Herr uns zur Seite steht.
15Wie mir die Augen aufgethan werden.
48Wie die Leute den lieben Gott kennen!
16Des Amtes Antritt.
49Ein Tod und eine Teilung.
17Wie mir der Verstand gemacht wird.
50Wieder eine Kindbetti, wieder ein Tod, aber diesmal ohne Teilung.
18Wie ich einen Pfarrer besuche.
51Wie ich ohne Teilung zu einem Erbe komme.
19Etwas vom Wesen und Treiben der Liebe, und wie es sich bei mir gestaltet.
52Von den Leuten im allgemeinen und von einer weisen Frau insbesondere.
20Wie ich also sitzen blieb und zwar in der Klemme.
53Von schulmeisterlichen Finanzen.
21Wie ich mich in die zweite Klemme bringe.
54Nun gar in solcher Not noch Visiten!.
22Wie man hungrigen Vögeln Lätschen stellt.
55Von allerlei Gedanken und wie ich um mein Erbe komme.
23Wie ein Schulmeister den Katzenzammer hat.
56Wie ich wieder etwas zu merken anfange und namentlich, daß ein neuer Pfarrer gekommen.
24Wie ein Schulmeister einer ganzen Gemeinde stand hält.
57Mie man einen Junggesellen begraben that und nota bene einen reichen.
25Wie ein Pfarrer abputzen kann, und was es nützt.
58Wie an einer Gräbd den Leuten die Mäuler aufgehen.
26Wie mich die Mauren und Buben Kurieren
59Wie eine Frau mit einem Mann thut, wenn er von einer Gräbd heimkömmt.
27Wie ein Schulmeister merkwürdige Betrachtungen anstellt.
60Wie endlich auch ein Pfarrer das Maul braucht.
28Wie mir wieder Trost kömmt ins ermattete Herz, fernere Prüfungen zu ertragen.
61Wie man in Gytiwyl ein Schulhaus baut.
29Wie nach dem Frost ich auch zu einer Schule komme.
62Wie der Pfarrer mir die Schule dokteren will.
30Was ein Brief für Wirkung thut.
63Wie es mir geht, als auch ich die Schule doktern will.
31Wie ich meinen Nachfolger bewillkomme und auf der Schnabelweid Abschied nehme.
64Wie endlich ein anderer das Doktern übernimmt.
32Wie ein Schulmeister wohlfeil zügelt.
65Wie bei allem Doktern die Schule verdokteret wird.
33Wie ich abermals einen Pfarrer besuche.
66Wie alles ein Ende nimmt: jeder Jammer und sogar jedes Buch.