
Der unsichtbare Kundschafter
KriminalromanBy August Gottlieb MeißnerLength16h
About this audiobook
"Der unsichtbare Kundschafter" ist August Gottlieb Meißners historischer Spionageroman über das kriminelle England. August Gottlieb Meißner war ein deutscher Schriftsteller der Aufklärung und er gilt als einer der Begründer der deutschsprachigen Kriminalerzählungen.
Aus dem Buch:
"In den thätigen England sind schon so mancherlei Arten von Betrug und Prellerei zu Reife gediehen; so mancher Schlaukopf hat schon mit Versprechen angefangen, und mit Täuschung geendigt; die Worte dieses Greises klangen so wunderbar, waren aller neuern Weltweisheit so schnur straks zuwider; daß ich fast auf den Verdacht gerieth: ich habe mit einem Gauner zu thun; und es könne mir zum Lohn für meine ritterliche Gutherzigkeit wie dem Landmann gehn, der eine gefrorne Schlange aufthaute."
Audiobook details
GenreMystery and Thriller, Historical Fiction
Length16 hrs
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJul 15, 2022
LanguageGerman
Table of contents
1Vorbericht.
22XXI. Auch Bileam sah nicht, Was mit erstauntem Blicke Sein Thier erleuchtet sah!
2I. Wie der Verfasser die Gabe der Unsichtbarkeit erhielt.
23XXII. Er kömt, und sieht und siegt!
3II. Prüfungen der Gedult. Endliche Befriedigung.
24XXIII. Schon schlägt die Festung Chamade, doch hat die neue Sibille in einem Punkte sich geirrt.
4III. Uebersicht des Ganzen.
25XXIV. Dem Reiz, der Weise zwingt, Der Schönheit ewig Recht – Wer kann dem widerstreben?
5IV. Miß Isabella Freecourt. – Opfer eines väterlichen Aberglaubens.
26XXV. Sie schwört bei iedem Schwur, Den noch ein Mund gesprochen; – Sie schwört bei allem dem, Was ie ein Mann – gebrochen.
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6V. Isabelle ist ein – Mädchen, Eduard – was die meisten sind.
27XXVI. Wer sich von dem goldnen Ringe Goldne Tage nur verspricht, – O! der kennt den Lauf der Dinge Und das Herz der Männer nicht!
7VI. – – – Sie wandten sich von ohngefähr, Und sieh, es hinkte mit der Krücke Die Strafe hinter ihnen her.
28XXVII. Ein schöner Morgen! Der Himmel gebe nur zum Mittag seinen Seegen.
8VII. Damenfreundschaft auf der Probe. – Sie wird als Messing erfunden.
29XXVIII. Etwas mindere Aufrichtigkeit war hier vielleicht besser.
9VIII. Miß Betty Dowley. Beschäftigungen die sie der Neugier gab.
30XXIX. Freilich büßt auch hier am meisten – wer am gewöhnlichsten büßt – der unschuldige Theil.
10IX. Geistliche Klugheit und Demuth! – Auch aufs Feuer kann man sich nicht allemal verlassen.
31XXX. Orest und Pilades im – Weiberrocke.
11X. Miß Bettys Beichte.
32XXXI. Die Mine springt, und wirkt – Doch anders, als sie solte!
12XI. Ohnmasgebliche Betrachtungen über das Vorherige. Le Bris fernere Schicksale.
33XXXII. Ein iunger Mann sehr in Nöthen!
13XII. Gedankt sei es dem Gott der Ehen, was ich gewünscht, hab' ich gesehen: ich sah ein recht zufriednes Paar.
34XXXIII. Briefe, die theils alzufrüh, theils gar nicht bestellt wurden!
14XIII. Was thut ein Mädchen nicht, wenn langweilige Nächte sie bedräuen!
35XXXIV. Verbeut wohl die Moral, Betrüger zu betrügen?
15XIV. Sturm, Donnerwetter, die Wolken fangen sich an zu brechen.
36XXXV. Verzweifelte Rhetorik in ein – freilich – ofnes Ohr.
16XV. Das Glück hilft seinen Leuten.
37XXXVI. O daß wir oft wüßten, was zu unserm Frieden dient!
17XVI. Hochzeit, Vergebung, Belohnung.
38XXXVII. Sie locken und kirren die Sinne; und tragen den Gürtel der Minne, wie Händler die Waaren, zum Kauf.
18XVII. Ein paar Worte gegen eine mächtige Monarchin. Schilderung eines Ehmanns, der Hörner zwar noch nicht trägt, aber schon sie verdient.
39XXXVIII. Ein Geständnis – dreist genug, wenn gleich nicht erbaulich!
19XVIII. Ein ewiger Friede wird geschlossen, so wie Monarchen pflegen, ihn zu schließen, und – zu halten.
40XXXIX. Nicht immer ist das Glück der guten Sache Freund!
20XIX. Soll Tugend denn alles verschmerzen? Und war sie nicht schön und ein Weib?
41XL. Was ist dem unmöglich, der die große Kunst besitzt, – unverschämt zu seyn!
21XX. Dem Ohngefähr ist alles zinsbar. Es reißt oft ein; es baut oft wieder auf.