„Der Barometermacher auf der Zauberinsel“ von Ferdinand Raimund, 1823 uraufgeführt, ist ein Zauberspiel, das Humor, Fantasie und Moral verbindet. Der Wiener Barometermacher wird nach einem Sturm auf eine geheimnisvolle Insel verschlagen, wo er wundersame Abenteuer erlebt. Zwischen Meermädchen, Feen und Zauberern wird er in eine märchenhafte Welt hineingezogen, die ihm zugleich seine eigenen Schwächen und Sehnsüchte spiegelt. Raimund kombiniert volkstümlichen Humor mit farbenreichen Bühneneffekten und einer moralischen Botschaft über Bescheidenheit, Ehrlichkeit und das wahre Glück. Dieses Werk gilt als Beginn seiner Karriere als Meister des romantischen Volkstheaters.