Der Verschwender ist ein romantisch-phantastisches Zauberspiel in drei Akten, das 1834 uraufgeführt wurde und zu den bekanntesten Werken von Ferdinand Raimund gehört. Das Stück erzählt die Geschichte des verschwenderischen Julius von Flottwell, eines jungen Adligen, der durch Übermut und Leichtsinn seinen Reichtum verliert und erst nach bitterer Erfahrung zu Demut und innerer Läuterung findet.
Raimund verbindet in diesem Werk märchenhafte Elemente mit moralischer Tiefe: Geister, Naturwesen und symbolische Gestalten führen den Helden auf einen Weg der Selbsterkenntnis. Zwischen Traum und Wirklichkeit entfaltet sich ein Theaterstück voller Poesie, Musik und volkstümlichem Humor, das zugleich eine zeitlose Botschaft über Maß, Tugend und menschliche Schwäche vermittelt.