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Der Antichrist. Fluch auf das Christenthum.
Volltextlesung von Axel Grube.By Friedrich NietzscheNarrated by Axel GrubeLength4h 28m
About this audiobook
"Hört mich! Denn ich bin der und der! Verwechselt mich vor allem nicht!"(Friedrich Nietzsche: Ecce Homo)Erst für spätere Generationen hat Nietzsche eine Offenheit, ein wirkliches Interesse und Verständnis erwartet: "Wie dürfte ich mich mit denen verwechseln, für welche heute schon Ohren wachsen", schrieb er und wir fragen: Ist es nun an der Zeit für ein solches Verstehen und bietet das Medium Hörbuch womöglich den Königsweg für das "Wachsen der Ohren", um das Denken Nietzsches mit all seinen fruchtbaren Widersprüchen für das Leben zu gewinnen? Nicht zuletzt bedeutet dies auch ein neues Nachdenken über, womöglich auch eine Revision eigener hartnäckiger Vorurteile bezüglich Nietzsches Verhältnisses zum Christentum. Nietzsches tiefes Bekenntnis zur Person Jesu, welches gerade im "Antichrist", im "Fluch auf das Christentum" seinen beredtesten Ausdruck erfährt, wahrzunehmen, auch dafür wäre es an der Zeit."... im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz. Das "Evangelium" starb am Kreuz. Was von diesem Augenblick an "Evangelium" heisst, war bereits der Gegensatz dessen, was er gelebt: eine "schlimme Botschaft". Dieser "frohe Botschafter" starb wie er lebte, wie er lehrte - nicht um "die Menschen zu erlösen", sondern um zu zeigen, wie man zu leben hat. (...) Die "Sünde", jedwedes Distanz-Verhältnis zwischen Gott und Mensch ist abgeschafft, - eben das ist die "frohe Botschaft."" (Friedrich Nietzsche: Der Antichrist)
Audiobook details
GenrePhilosophy
Length4 hrs 28 mins
Narrated byAxel Grube
FormatAudiobook
Publish dateJan 1, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Nur Narr! Nur Dichter! (Dionysos-Dithyramben)
3533. In der ganzen Psychologie des »Evangeliums« (...)
2Vorwort
3634. Wenn ich irgendetwas von diesem großen Symbolisten verstehe (...)
31. Sehen wir uns ins Gesicht (...)
3735. Dieser »frohe Botschafter« starb, wie er lebte, wie er lehrte (...)
42. Was ist gut? – Alles, was das Gefühl der Macht (...)
3836. Erst wir, wir freigewordenen Geister (...)
53. Nicht, was die Menschheit ablösen soll in der Reihenfolge der Wesen (...)
3937. Unser Zeitalter ist stolz auf seinen historischen Sinn: wie hat es (...)
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64. Die Menscheit stellt nicht eine Entwicklung zum Besseren oder Stärkeren (...)
4038. Ich unterdrücke an dieser Stelle einen Seufzer nicht (...)
75. Man soll das Christenthum nicht schmücken (...)
4139. Ich kehre zurück, ich erzähle die echte Geschichte (...)
86. Es ist ein schmerzliches, ein schauerliches Schauspiel (...)
4240. Das Verhängnis des Evangeliums entschied sich mit dem Tode (...)
97. Man nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens (...)
4341. Und von nun an tauchte ein absurdes Problem auf (...)
108. Es ist nothwendig zu sagen, wen wir als unsern Gegensatz fühlen (...)
4442. Man sieht, was mit dem Tode am Kreuz zu Ende war (...)
119. Diesem Theologen-Instinkte mache ich den Krieg (...)
4543. Wenn man das Schwergewicht des Lebens nicht in´s Leben (...)
1210. Unter Deutschen versteht man sofort (...)
4644. Die Evangelien sind unschätzbar als Zeugnis (...)
1311. Ein Wort noch gegen Kant als Moralist (...)
4745. Ich gebe ein paar Proben von dem, was sich diese kleinen Leute (...)
1412. Ich nehme ein paar Skeptiker bei Seite (...)
4846. Was folgt daraus? Dass man gut thut (...)
1513. Unterschätzen wir dies nicht: wir selbst, wir freien Geister (...)
4947. Das ist es nicht, was uns abscheidet (...)
1614. Wir haben umgelernt. Wir sind in allen Stücken bescheidener geworden (...)
5048. Hat man eigentlich die berühmte Geschichte verstanden (...)
1715. Weder die Moral noch die Religion berührt sich im Christenthume (...)
5149. Man hat mich verstanden. Der Anfang der Bibel (...)
1816. Zu dem gleichen Schlusse nöthigt eine Kritik des christlichen Gottesbegriffs (...)
5250. Ich erlasse mir an dieser Stelle eine Psychologie des »Glaubens« (...)
1917. Wo in irgendwelcher Form der Wille zur Macht niedergeht (...)
5351. Dass der Glaube unter Umständen selig macht (...)
2018. Der christliche Gottesbegriff – Gott als Krankengott, Gott als Spinne (...)
5452. Das Christenthum steht auch im Gegensatz zu aller geistigen (...)
2119. Dass die starken Rassen des nördlichen Europa (...)
5553. Das Märtyrer Etwas für die Wahrheit einer Sache beweisen (...)
2220. Mit meiner Verurtheilung des Christenthums (...)
5654. Man lasse sich nicht irreführen: Grosse Geister (...)
2321. Die Voraussetzung für den Buddhismus ist ein sehr mildes Klima (...)
5755. Einen Schritt weiter in der Psychologie der Überzeugung (...)
2422. Dies Christenthum, als es seinen ersten Boden verliess (...)
5856. Zuletzt kommt es darauf an, zu welchem Zweck gelogen wird (...)
2523. Der Buddhismus, nochmals gesagt, ist hundertmal kälter, wahrhafter, objektiver (...)
5957. Man ertappt die Unheiligkeit der christlichen Mittel (...)
2624. Ich berühre hier nur das Problem der Entstehung (...)
6058. In der That, es macht einen Unterschied (...)
2725. Die Geschichte Israels ist unschätzbar (...)
6159. Die ganze Arbeit der antiken Welt umsonst (...)
2826. Der Gottesbegriff gefälscht; der Moralbegriff gefälscht (...)
6260. Das Christenthum hat uns um die Ernte der antiken Cultur (...)
2927. Auf einem dergestalt falschen Boden (...)
6361. Hier thut es Noth, eine für Deutsche noch hundertmal (...)
3028. Eine vollkommen andere Frage ist es (...)
6462. Hiermit bin ich am Schluss und spreche mein Urtheil (...)
3129. Was mich angeht, ist der psychologische Typus des Erlösers (...)
65Gesetz wider das Christenthum
3230. Der Instinkt-Hass gegen die Realität (...)
66Dionysos-Dithyramben / Klage der Ariadne
3331. Ich habe meine Antwort auf das Problem vorweg gegeben (...)
67Unter Töchtern der Wüste - Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt
3432. Ich wehre mich, nochmals gesagt, dagegen (...)
68Die Sonne sinkt