
Vom unfreien Willen (An Erasmus von Rotterdam)
Theologische These gegen "Vom freien Willen" ("De libero arbitrio") von ErasmusBy Martin LutherLength12h 14m
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Dieses eBook: "Vom unfreien Willen (An Erasmus von Rotterdam)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Erasmus und Luther haben sich nie persönlich kennengelernt, korrespondierten jedoch mehr oder weniger öffentlich ab 1519 miteinander. Während Luther eine ""harte Linie"" gegen das aus seiner Sicht dekadente Papsttum der römisch-katholischen Kirche vertrat, setzte sich Erasmus für ""innere Reformen"" ein und bat Luther um Mäßigung. Auch in religiösen Fragen zeigten sich bald Unterschiede. Während Erasmus die These aufstellte, Gott habe dem Menschen einen freien Willen gegeben, zwischen dem Guten und dem Bösen zu wählen, der freilich nur mit Gottes Gnade wirksam werden könne, argumentierte Luther mit der Erbsünde und der Allmacht Gottes, durch die jede Tat des Menschen vorausbestimmt sei. Luther verglich den menschlichen Willen mit einem Pferd, ""das der Teufel reitet"" oder das Gott lenkt. Es sei unmöglich, einen der beiden Reiter loszuwerden, denn jedes menschliche Schicksal sei vorbestimmt und endet entweder in der Hölle oder im Himmel. Gottes Liebe und Hass seien ewig und unverrückbar, schrieb Luther in seiner Erwiderung an Erasmus, sie seien schon gewesen, ""ehe der Welt Grund gelegt ward"", noch ehe es einen Willen oder Werke des Willens gab.
Martin Luther (1483-1546) war der theologische Urheber der Reformation.
Erasmus von Rotterdam (1466-1536) war ein bedeutender europäischer Gelehrter des Humanismus. Er war Theologe, Philosoph, Philologe und Autor zahlreicher Bücher.
Audiobook details
GenreSpirituality and Religion
Length12 hrs 14 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJan 20, 2015
LanguageGerman
Table of contents
1Luther, Martin - Vom unfreien Willen
7a. Wider den ersten Theil der Diatribe, dadurch sie den freien Willen aufzurichten sucht. (pt. 2)
2Widerlegung der einleitenden Bemerkungen der Diatribe.
8b. Wider den zweiten Theil der Diatribe, durch welchen Erasmus vermeinte Luthers Gründe umzustoßen.
3Beschluß der Antwort auf die einleitenden Bemerkungen der Diatribe.
9Anderer Theil dieses Buches: Vertheidigung der angezogenen Sprüche.
4Theilung dieses Buchs.
10Der dritte Theil, daß alles Gottes Gnade und nicht der freie Wille thue.
5Erster Theil dieses Buches.
11Beschluß des ganzen Buchs.
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6a. Wider den ersten Theil der Diatribe, dadurch sie den freien Willen aufzurichten sucht. (pt. 1)