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Zwei Erzählungen: Die Vollendung der Liebe und Die Versuchung der stillen Veronika. Volltextlesung.By Robert MusilNarrated by Axel GrubeLength4h 27m
About this audiobook
"In allen Liebestragödien liegt die gleiche Oberflächlichkeit: der zufällige Eintritt des dritten. Rilke hat es gesagt. Er hat den Ehebruch gefordert, der sich nur zwischen zwei Personen abspielt. Der Ehebruch zwischen zwei Menschen (vollzogen an einem beliebigen dritten, an einem Repräsentanten der ersten Sphäre) wegen des Bewußtseins um die Existenz jener innersten Sphäre, wo Liebende sich in Nichtigkeiten auflösen, die sogut sie wie andere sind, wo der einzelne nur der Durchgangspunkt von Reflexionen ist, die allen gelten von einer noch näher an den Geliebten sich Herankämpfenden gewendet als Vollendung der Liebe." (Robert Musil: Novellen)
Audiobook details
GenreRomance
Length4 hrs 27 mins
Narrated byAxel Grube
FormatAudiobook
Publish dateJan 1, 2012
LanguageGerman
Table of contents
1Die Vollendung der Liebe - 01 - Kannst du wirklich nicht mitfahren (…)
19Die Versuchung der stillen Veronika - 01 - Irgendwo muss man zwei Stimmen hören (…)
202 - Die Frau setzte den Tee ab (…)
2002 - Aber so lag er bloß mit dem Mund im Staub (…)
303 - Diese beiden Menschen, die jetzt wieder schwiegen (…)
2103 - »Dinge sind es,« meine er, »hinter dem Horizont des (…)«
404 - Auf dieser Einsamkeit fühlten sie das Geheimnis (…)
2204 - Aber Johannes war, als hätte ihm im Dunkeln (…)
505 - Am nächsten Morgen fuhr Claudine zu der kleinen Stadt (…)
2305 - Aber Johannes wußte es nicht zu sagen. Es gingen ihm (…)
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606 - Ihr Mann hatte keine Zeit gehabt, Claudine zur Bahn zu begleiten (…)
2406 - Und Demeter sagte: »Es ist nicht meine Art, Worte zu machen (…)
707 - Claudine saß reglos, während der Zug mit leisem Schütteln (…)
2507 - Johannes: Von da an fühlte Johannes eine furchtbare Leichtigkeit (…)
808 - Es gibt so viele Fragen in dem Verhältniss zu geliebten Menschen (…)
2608 - Veronika hatte plötzlich einen Vogel rufen hören und einen (…)
909 - Noch Wochen danach blieb ihrer Liebe diese Farbe (…)
2709 - Und dort stand, der heute noch abreisen sollte, Johannes (…)
1010 - Gegen Ende der Fahrt hatte der Herr gesagt (…)
2810 - Es war ihr seither, asl sei einer gekommen, der daß besaß (…)
1111 - Da versuchte sie sich zu besinnen (…)
2911 - Und da nun, jetzt, als der Abschied schon unwiederruflich (…)
1212 - Vom nächsten Morgen ab lag eine eigentümliche Luft (…)
3012 - In diesem Augenblick aber hub wieder der Wind an (…)
1313 - In den Zimmern war es still (…)
3113 - Sie legte sich zu Bett und schlief rasch ein; aber sie schlief (…)
1414 - Als sie dem Menschen begegenete, (…)
3214 - Immer schweigsamer wurde es dann, Schleier sanken, sanft wie (…)
1515 - Sie fühlte, wie dadurch etwas in ihr entstand (…)
3315 - Demütig wandernde Geräusche gingen durch das Haus (…)
1616 - Vielleicht hatte sie da nichts als den Wunsch, diesen Leib (…)
3416 - Es lockte sie plötzlich, sich zu entkleiden,. Bloß für sich selbst (…)
1717 - Und mit einemmal hörte sie verheimlichte Schritte (…)
3517 - Und als es ganzklar und bleich und Tag geworden war, kam der Brief (…)
1818 - Der Ministerialrat kam nicht wieder; so schlief sie (…)
3618 - Was dann kam, war zunächst ein kurzes Taumeln durch wenige (…)