„Nachtstücke“ von E. T. A. Hoffmann ist eine Sammlung gespenstischer und fantastischer Erzählungen, die zwischen 1816 und 1817 veröffentlicht wurden. Die Texte spielen meisterhaft mit den Grenzen zwischen Realität und Einbildung und tauchen in düstere Themen wie Wahnsinn, Aberglauben und das Unheimliche ein. Hoffmann nutzt die Nacht als Symbol für das Verborgene und Bedrohliche, das im Inneren des Menschen wie auch in der Welt lauert. Mit atmosphärischer Dichte und psychologischer Tiefe schuf er ein Schlüsselwerk der deutschen Romantik, das später die Entwicklung der Horrorliteratur stark beeinflusste.