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Mörderische Heimat
Verdrängte Lebensgeschichten jüdischer Familien in Bozen und MeranBy Sabine Mayr, Joachim InnerhoferLength20h 3m
About this audiobook
Südtirols Opfer der Schoah wurden von Faschisten observiert und ausgewiesen, großteils von einheimischen Nationalsozialisten verfolgt und deportiert. Nach 1945 weigerte man sich, Überlebende für ihre materiellen Verluste zu entschädigen. Die Erinnerung an die Opfer wurde verdrängt. "Mörderische Heimat" dokumentiert die vielseitigen Äußerungsformen des in Südtirol tief verwurzelten Antisemitismus. Südtirols NS-Opfer hatten ihre Heimat geliebt und wichtige Beiträge in der Medizin, Wirtschaft und im Tourismus geleistet. Das Aufzeigen der Spuren jüdischen Lebens in der Geschichte Südtirols lässt ihnen eine späte Anerkennung zuteilwerden.
Nach akribischen Recherchen in Südtiroler, italienischen und internationalen Archiven werden Lebens- und Leidenswege, Besitz- und Wohnverhältnisse einer Vielzahl der ehemaligen jüdischen Einwohner Südtirols dokumentiert, die in der Schoah ermordet wurden. Dank der Mitarbeit von Überlebenden und Familienangehörigen von NS-Opfern in Italien, Israel, Großbritannien und den USA wird erstmals das Ausmaß des erlittenen Leides ausführlich dargestellt.
Audiobook details
GenreHistory
Length20 hrs 3 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateFeb 3, 2015
LanguageGerman
Table of contents
1Zum Buch
56Die Wiener Familie Zipper und das „Dachaulied“: Charlotte Zipper
2Der Herausgeber
57Paul Berger: Gemeindevorstand, Asyl-Sekretär und Hoteldirektor
3Autor und Autorin
58Kaufleute und Geschäftsführer
4Vorwort von Peter Turrini
591001 Nacht in Meran
5Teil I – Zedaka im Traubenkurort
60Sabetay Gabay – Alfonso Gabay
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6Meran – kein Ort für Rabbiner
61Josef Honig
7„Unleidliche Verhältnisse im judenreinen Südtirol“
62Rudolf Kronau: Schauspieler und Kunstliebhaber: Alfred Kronau
8Händler und Bankiers aus Hohenems: Viktor Schwarz
63Ein Flügel aus Bozen geht um die Welt: Gustav Furcht
9Raphael Hausmann und die Gründung der Königswarter-Stiftung
64Damen-, Herren- und Kindermode, Hüte und Wäsche in der Meraner Altstadt
10Redakteur Jakob Straschnow aus Prag: „Klerikale Tobsucht“
65Arnold Stützel – Nelly Stützel – Anton Stützel
11Das Asyl für mittellose Juden in Meran
66Ida Löwy-Baum
12Der Kurort erhält eine Synagoge
67Frieda Hajek-Mamma – Wilhelm Mamma
13Teil II – Rassisch verfolgt und deportiert
68Lola Glück
14Der Angriff auf die Juden beginnt
69„Kann man nicht erfahren, wohin all die Unglücklichen geschickt wurden?“
15Adalgisa Ascoli
70Jakob Augapfel – Rosa Augapfel –
16Elena Luzzatto – Riccardo Luzzatto
71Emanuel Augapfel
17Im „Arbeitserziehungslager“ Reichenau
72David Apfel – Rosa Apfel
18Therese Reich
73Die Familie des Leder- und Pelzwarenhändlers Oskar Bondy in Bozen
19John Gittermann
74Otto Bondy –
20Alfred Bermann
75Ludwig Bondy
21Im Güterwagen in die Vernichtungslager
76Jüdische Schneiderkunst in Bozen: Oskar Kienwald und die ägyptische Königin: Leo Köhler
22… am 22. Februar 1944
77Das Tapeziergeschäft von Ferdinand Imlauf am Rennweg: Henriette Imlauf – Josef Schenkel – Josef Lekner
23Malwine Lehmann
7837 Siddurim der Familie Löwy: Emil Löwy – Siegfried Löwy
24Clemens Fränkel
79Kellereizubehör und Autoreifen: Die Brüder Popper in Bozen: Alexander Popper – Rosalie Popper – Paul Popper
25… am 5. April 1944
80Friseurmeister Abraham Hammer aus Galizien und die erste vegetarische Küche Merans: Abraham Hammer – Taube Hammer
26Alfred Grün
81Pioniere des Lebensmittel-, Obst- und Getreidegroßhandels
27Markus Krys – Josefine Krys
82Carlo Servi
28Charlotte Landau – Felicitas Landau
83Aldo Castelletti
29Käthe Collin
84Jakob Seif
30… am 16. Mai 1944: Auguste Freund
85Renzo Carpi – Lucia Carpi – Alberto Carpi – Germana Carpi – Olimpia Carpi
31… am 26. Juni 1944
86Amalie Fleischer
32… am 1. August 1944
87Unbekannte Unternehmerinnen
33Adolf Schwarz
88Meta Sarason – Gertrude Benjamin
34Hans Eiseck
89Imre Adler – Istvan Adler – Gabor Adler
35… am 24. Oktober 1944: Arthur Spielberger
90Regina Gentilli
36Direktorinnen, Präsidenten und Pioniere
91Karla Popelik – Hermine Popelik
37Die Leiterin des jüdischen Asyls: Clara Salus
92Fanny De Salvo – Elena De Salvo – Klara Stern
38Im Bellaria der Familie Bermann
93Marta Gold und die Pension „Carlo Goldoni“: Kurt Buchsbaum
39Rosa Bollack – Pauline Bollack – Josephine Bollack
94Ärzte und Kurärzte
40Terka Bermann – Katharina Zadra
95Ludwig Balog – Josefine Balog
41Ein Genesungsheim für KZ-Überlebende
96Otto Heller
42Berta Rosenfeld
97Oskar Goldstein
43Walther Hausmann
98Bernhard Czopp
44„… schreiben Sie mir bitte, was Sie über Großmutti und Tante Tini wissen“: Jenny Vogel – Ernestine Vogel
99Die Flucht der Familie Singer aus Meran und der Familie Polacco aus Bozen
45Kantor und Vorbeter der jüdischen Gemeinde – Die Familie Götz aus Trebitsch
100Rechtsanwälte im Visier des Unrechts
46Emma Götz – Moritz Götz –
101„Kein Freund von Diktaturen“: Wilhelm Alexander Loew
47Leopold Götz
102„Ist es noch nicht verheilt?“ – Die Vertreibung der Familie Langer: Oskar André – Anna Neuberg
48Berta Weichselbaum-Götz – Rosa Weissenstein-Götz
103Heimatrecht abgelehnt – „mit Rücksicht auf den angegebenen Aufenthaltsort in Obermais“: Dorothea Gronich (pt. 1)
49„Gott soll geben, dass die Zores bald ein Ende nehmen“: Wilhelm Breuer – Katharina Breuer – Fritz Breuer – Edmund Breuer
104Heimatrecht abgelehnt – „mit Rücksicht auf den angegebenen Aufenthaltsort in Obermais“: Dorothea Gronich (pt. 2)
50Friedrich Stranskys Nachfolger, Wenzel Herzum und die Montecatini
105Abkürzungen
51Rosa Beer-Stransky – Elsa Mautner-Stransky
106Archive
52Hugo Welleminsky – Anna Welleminsky – Helene Welleminsky
107Literatur
53Martin Krebs – Josef Krebs – Chaim Krebs
108Bildnachweis
54Hedwig Tauber – Paula Tauber
109Namensregister
55Familie Weinstein und das Kaufhaus „Al buon Mercato“ im Trentino: Josef Weinstein